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v.l.n.r. Frank-Michael Niehus (Obermeister Tischler-Innung Berlin), Susan Friedrich (IMW e.V.), Ass. Peter Wilms-Posen (Geschäftsführer Tischler-Innung Berlin), Udo M. Strenge (IMW e.V.)
Eine erfolgreiche Verbindung

5 Jahre Kooperation zwischen der Tischler-Innung Berlin und der IMW Interessenvereinigung Mittelständische Wirtschaft e.V.

Seit rund 5 Jahren sind die Interessenvereinigung Mittelständische Wirtschaft e.V. (IMW e.V.) und die Tischler-Innung Berlin durch eine assoziierte Mitgliedschaft miteinander verbunden.

Das übergeordnete Ziel beider Partner ist es, das Überleben der kleineren und mittleren Betriebe zu sichern, trotz teilweiser ungewollter Fehlentwicklungen in der Politik. So ändern sich dauernd die Vorgaben zum Unternehmensalltag; als Beispiele seien nur die Einstellung des mit Mühe eingeführten ELENA-Verfahrens, die unendliche Geschichte mit der Berliner Park-Vignette oder das Einführen der völlig ineffektiven Umweltzone genannt.
Die Berliner Handwerksbetriebe leisten viel mehr für den Umweltschutz, als sich das manch ein Politiker vorstellen kann. Mit neuen Heizkesseln ist die Innung Heizung, Klima, Sanitär ganz vorn. Genannt seien auch die neuen Standards in der Solartechnologie. Ganz zu schweigen von neuen Fenstern: Fenster spielen bei Maßnahmen zur Energieeinsparung eine wesentliche Rolle, und so ganz nebenbei geben sie jedem Gebäude seine besondere Gestalt. Sie sorgen für Licht, Luft und die Geborgenheit der Bewohner. Von 578 Millionen Fenstereinheiten in deutschen Immobilien sind 320 Millionen Einheiten auf einem veralteten Stand. Hier gibt es viel zu tun für das Tischlerhandwerk.

Insofern sind die laufenden Änderungen zu Vorgaben im betrieblichen Alltag ärgerlich, vor allem Änderungen im juristischen und kaufmännischen Bereich, die entweder die Existenz der Betriebe angreifen oder erhebliches Gefährdungspotential darstellen können. Die vielen unnötigen und kompli-zierten Steilvorlagen erlauben den Tischlereibetrieben keine störungsfreie Ausübung ihrer Tätigkeit mehr.

Hier treffen sich die Interessen der Innung und des Vereines IMW e.V. auf Augenhöhe. In den Bezirksversammlungen zeigte Udo M. Strenge von der IMW e.V. u. a. die Haftungsgefahren und -momente im Unternehmensalltag auf. Einige Betriebe konnten sich diese Risiken am Anfang nicht vorstellen, waren dann aber umso mehr überrascht, als die aufgezeigten Probleme sie doch selbst betrafen.

Die Mitgliederzeitschrift der Tischler-INNUNG Berlin, der "tischler meister Berlin" tut sein Übriges dazu, entsprechende Handlungsorientierungen aufzuzeigen nach dem Motto: "Der Unternehmer haftet immer und überall."

Aktuell beschäftigt sich das gemeinsame Netzwerk mit den Problemfeldern "SoKa Bau", Künstlersozialkasse und Änderungen zum Pfändungsschutz privater Vermögen aufgrund der Neufassung des § 851 c Zivilprozessordnung (ZPO). Da geht ein ganzes Lebenswerk den Bach hinunter, wenn die "Reparaturanleitungen" unseres Partners, der IMW e.V., nicht angefordert werden. Auch die Innung hilft hier gern und knüpft den entsprechenden Kontakt.

Und so der Originalton von Susan Friedrich von der IMW e.V.: "Anrufen. Fragen stellen. Antworten erhalten. Dann handeln wie ein Unternehmer. Zögern und Kopf in den Sand oder in die Sägespäne stecken, hilft nicht weiter. Jeder möchte doch wissen, woran er mit seinem Betrieb ist."

Aber die Mitglieder der Tischler-Innung Berlin konnten auch gemeinsam "etwas erleben".

Groß war die Resonanz beim Besuch der Baustelle der O2-Arena mit exklusiver Führung und anschließendem Catering. Einmalig war die Diskussion mit der Bundespolitik im Deutschen Bundestag, verbunden mit dem großartigen Erlebnis, ein Weltmeisterschaftsspiel auf überdimensionaler Videoleinwand "Deutschland gegen Polen" im Reichstagsgebäude erleben zu dürfen. Exklusiv für die Mitglieder der Tischler-Innung Berlin wurde ein Besuch bei Lufthansa Bombardier organisiert, der direkt im Sicherheitsbereich des Willy Brandt Airports Schönefeld stattfand. Und im ZDF-Morgenmagazin war man live dabei.

"Die vielfältigen Angebote der IMW e.V. führen einfach dazu, die Sichtweise über den beruflichen Alltag hinaus zu erweitern," so Frank-Michael Niehus, Obermeister der Tischler-Innung Berlin. "Und es ist ein Dialog sowie ein Netzwerk unter den Kollegen/innen entstanden". Was lernen wir daraus: Einigkeit macht stark, und wenn es auch noch Spaß macht, dann umso mehr.

Wir freuen uns auf weitere Jahre guter, vertrauensvoller und erfolgreicher Arbeit.

© copyright 2000-2012 Interessenvereinigung Mittelständische Wirtschaft e.V. nach oben