Berlin, 26.07.2023
Das Open Business Forum, das von den Mittelstandsfinanzierern ProNoblis und CRIF vierteljährlich veranstaltet wird, widmete sich im Juni dem Informations- und Beratungsbedarf der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU). 2023 liegt der Fokus aller Themenabende auf der neuen ESG-Gesetzesnovelle der EU, die in den kommenden Jahren von wachsender Bedeutung sein wird.
Wie schon bei vorangegangenen Veranstaltungen wurde den Unternehmerinnen und Unternehmern sowohl vor Ort in Berlin als auch per Livestream Expertenwissen aus erster Hand geboten. Susan Kessler, Vorstand der Interessenvereinigung Mittelständische Wirtschaft e.V. (IMW), lieferte in ihrer Keynote wichtige Impulse zur Fragestellung “Status Quo - War die bisherige staatliche Unterstützung hin zum klimaneutralen Unternehmen zielführend und ausreichend?“. Frau Kessler verwies auf den Dauerstress, in dem sich Wirtschaft und Politik durch Faktoren wie den Ukraine-Krieg, die Zinsentwicklung, Lieferketten oder auch den Fachkräftemangel befinden.
Das von der Bundesregierung beschlossene Ziel der Reduzierung der Treibhausgase um 60% bis 2030 sowie das Net-Zero-Ziel der CO2-Emissionen in 2045 zu erreichen, ist ambitioniert und erzeugt massiven Handlungsdruck auf Unternehmen.
Unternehmer stehen einem der grössten Transformationsprozesse gegenüber, die finanziell gestemmt werden müssen. Für die Umsetzbarkeit der ESG-Kriterien sei die Definition spezifischer Ziele erforderlich, die sich jeweils aus dem wirtschaftlichen Kontext eines jeden Unternehmens ergeben. Gebäude, Anlagen oder Prozesse auf die neuen Anforderungen der Klimaschutzverpflichtung umzustellen, bedarf eines enormen Kraftaktes. Das IMW-Vorstandsmitglied verwies auf die Möglichkeiten staatlicher Unterstützung, z.B. in Form finanzieller Anreize. Es gelte, so Frau Kessler, sich frühzeitig zu informieren, welche für das Unternehmen wichtigen technologischen Innovationen durch Fördermittel ermöglicht werden können.
An die Ausführungen von Susan Kessler schloss sich ein lebhafter Panel-Talk an. Thematisiert wurde insbesondere der Anspruch der Finanzdienstleister und Wirtschaftsauskunfteien, auf die wachsende Bedeutung der ESG-Thematik auch im Rahmen der Unternehmensfinanzierung aufmerksam zu machen.
Stefan Schmidt, CEO ProNoblis AG, sprach u.a. über die Rolle der Kreditvergabepolitik bei der Unterstützung von KMU auf dem Weg zum ESG-konformen Wirtschaften. Michael H. Hofmann, CEO CRIF Potsdam, gab Einblicke in die unabhängige ESG-Plattform Synesgy, welche die Evaluation von Unternehmen gemäß den geltenden ESG-Kriterien ermöglicht.
Unser Resümee des Abends: Vorreiter bei der Umsetzung der ESG-Richtlinien sichern sich nachhaltige Wettbewerbsvorteile.
Sollten Sie detaillierter an den Inhalten des Abend interessiert sein, einfach folgenden Video-Link (verkürzte Version - Dauer 5 Minuten) anklicken.
Wie schon bei vorangegangenen Veranstaltungen wurde den Unternehmerinnen und Unternehmern sowohl vor Ort in Berlin als auch per Livestream Expertenwissen aus erster Hand geboten. Susan Kessler, Vorstand der Interessenvereinigung Mittelständische Wirtschaft e.V. (IMW), lieferte in ihrer Keynote wichtige Impulse zur Fragestellung “Status Quo - War die bisherige staatliche Unterstützung hin zum klimaneutralen Unternehmen zielführend und ausreichend?“. Frau Kessler verwies auf den Dauerstress, in dem sich Wirtschaft und Politik durch Faktoren wie den Ukraine-Krieg, die Zinsentwicklung, Lieferketten oder auch den Fachkräftemangel befinden.
Das von der Bundesregierung beschlossene Ziel der Reduzierung der Treibhausgase um 60% bis 2030 sowie das Net-Zero-Ziel der CO2-Emissionen in 2045 zu erreichen, ist ambitioniert und erzeugt massiven Handlungsdruck auf Unternehmen.
Unternehmer stehen einem der grössten Transformationsprozesse gegenüber, die finanziell gestemmt werden müssen. Für die Umsetzbarkeit der ESG-Kriterien sei die Definition spezifischer Ziele erforderlich, die sich jeweils aus dem wirtschaftlichen Kontext eines jeden Unternehmens ergeben. Gebäude, Anlagen oder Prozesse auf die neuen Anforderungen der Klimaschutzverpflichtung umzustellen, bedarf eines enormen Kraftaktes. Das IMW-Vorstandsmitglied verwies auf die Möglichkeiten staatlicher Unterstützung, z.B. in Form finanzieller Anreize. Es gelte, so Frau Kessler, sich frühzeitig zu informieren, welche für das Unternehmen wichtigen technologischen Innovationen durch Fördermittel ermöglicht werden können.
An die Ausführungen von Susan Kessler schloss sich ein lebhafter Panel-Talk an. Thematisiert wurde insbesondere der Anspruch der Finanzdienstleister und Wirtschaftsauskunfteien, auf die wachsende Bedeutung der ESG-Thematik auch im Rahmen der Unternehmensfinanzierung aufmerksam zu machen.
Stefan Schmidt, CEO ProNoblis AG, sprach u.a. über die Rolle der Kreditvergabepolitik bei der Unterstützung von KMU auf dem Weg zum ESG-konformen Wirtschaften. Michael H. Hofmann, CEO CRIF Potsdam, gab Einblicke in die unabhängige ESG-Plattform Synesgy, welche die Evaluation von Unternehmen gemäß den geltenden ESG-Kriterien ermöglicht.
Unser Resümee des Abends: Vorreiter bei der Umsetzung der ESG-Richtlinien sichern sich nachhaltige Wettbewerbsvorteile.
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„Langfristig wird es unvermeidbar, sich als Unternehmen nachhaltig aufzustellen und nachhaltig zu produzieren“, so IMW-Vorstand Susan Kessler und weiter: "Zugleich darf der Staat Unternehmen nicht überfordern, es braucht Unterstützung, Verlässlichkeit und gute Kommunikation. Nur so kann die Transformation der Wirtschaft hin zur Klimaneutralität gelingen. Bislang bezeichnen jedoch über 50% der Unternehmen Unsicherheit als Transformationshindernis.“ (Quelle: Umfage WWF und PwC 2022) I Foto: ProNoblis
Haben Sie Fragen? Benötigen Sie Unterstützung oder wollen Sie sich austauschen? Sprechen Sie mit uns unter 030-240478710 oder senden Sie uns eine Mail an online@imw-ev.de.
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Panel: v.l. Susan Kessler, IMW Vorstand I Stefan Schmidt, CEO ProNoblis AG I Michael H. Hofmann, CEO CRIF Potsdam und Moderatorin Ariana Vorderwülbecke, ProNoblis AG I www.openbusinessforum.de I Foto: ProNoblis