Berlin, 01.08.2023
Die Auswirkungen des Klimawandels sind immer stärker spürbar. Das ambitionierte Ziel der Bundesregierung bis zum Jahr 2045 klimaneutral zu werden, stellt die deutsche Wirtschaft vor weitere Herausforderungen. Die Dringlichkeit, die Energiewende konsequent voranzutreiben, ist durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine noch verstärkt worden. Je umfassender die Energiewende gelingt, desto mehr reduzieren sich hohe Energiepreise, die insbesondere für Unternehmen eine große Belastung darstellen. Der Berliner Senat will deshalb in Sachen Klimaschutz Zeichen setzen und wie im Koalitionsvertrag vereinbart, die Maßnahmen für Klimaschutz, Resilienz und Transformation verstärken.
Solche Maßnahmen, die allerdings noch nicht konkretisiert wurden, kosten viel Geld. Die Landesregierung hat deshalb Ende Juli ein Sondervermögen „Klimaschutz, Resilienz und Transformation“ mit einem Volumen von zunächst fünf Milliarden Euro beschlossen. Abhängig von den Ergebnissen einer bis spätestens Ende 2026 abzuschließenden Evaluation ist die Koalition bereit, es um weitere bis zu fünf Milliarden Euro zu erweitern. Bei dem Sondervermögen handelt es sich um Kreditermächtigungen für das Land Berlin, die nicht im regulären Haushalt auftauchen. Dort sind der Aufnahme neuer Schulden durch die Schuldenbremse im Grundgesetz enge Grenzen gesetzt. Ausnahmen sind lediglich für Notsituationen vorgesehen. In seiner Begründung für das Sondervermögen stützt sich der Senat gleich auf zwei Notsituationen: den voranschreitenden Klimawandel sowie der Energiepreisschock infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine. Das Parlament in Gestalt des Hauptausschusses wird mitentscheiden, wofür genau die Milliarden eingesetzt werden. Besonderes Augenmerk wird auf Gebäude, Mobilität und Transformation der Wirtschaft gerichtet.
Die IMW positioniert sich als „One-Stop-Agency“ in Sachen Nachhaltigkeit
Aus Sicht von IMW-Vorstand Susan Kessler ist der Beschluss des Sondervermögens geradezu überfällig. Als Keynote-Speakerin beim Open Business Forum im Juni in Berlin verwies sie einmal mehr auf Deutschlands Klimaziele, nach denen die Treibhausgase bis 2030 um 65% reduziert werden müssen. „Langfristig wird es unvermeidbar, sich als Unternehmen nachhaltig aufzustellen und nachhaltig zu produzieren“, so Susan Kessler und weiter: "Zugleich darf der Staat Unternehmen nicht überfordern, es braucht Unterstützung, Verlässlichkeit und gute Kommunikation. Nur so kann die Transformation der Wirtschaft hin zur Klimaneutralität gelingen. Bislang bezeichnen jedoch über 50% der Unternehmen Unsicherheit als Transformationshindernis.“ (Quelle: Umfage WWF und PwC 2022)
Solche Maßnahmen, die allerdings noch nicht konkretisiert wurden, kosten viel Geld. Die Landesregierung hat deshalb Ende Juli ein Sondervermögen „Klimaschutz, Resilienz und Transformation“ mit einem Volumen von zunächst fünf Milliarden Euro beschlossen. Abhängig von den Ergebnissen einer bis spätestens Ende 2026 abzuschließenden Evaluation ist die Koalition bereit, es um weitere bis zu fünf Milliarden Euro zu erweitern. Bei dem Sondervermögen handelt es sich um Kreditermächtigungen für das Land Berlin, die nicht im regulären Haushalt auftauchen. Dort sind der Aufnahme neuer Schulden durch die Schuldenbremse im Grundgesetz enge Grenzen gesetzt. Ausnahmen sind lediglich für Notsituationen vorgesehen. In seiner Begründung für das Sondervermögen stützt sich der Senat gleich auf zwei Notsituationen: den voranschreitenden Klimawandel sowie der Energiepreisschock infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine. Das Parlament in Gestalt des Hauptausschusses wird mitentscheiden, wofür genau die Milliarden eingesetzt werden. Besonderes Augenmerk wird auf Gebäude, Mobilität und Transformation der Wirtschaft gerichtet.
Die IMW positioniert sich als „One-Stop-Agency“ in Sachen Nachhaltigkeit
Aus Sicht von IMW-Vorstand Susan Kessler ist der Beschluss des Sondervermögens geradezu überfällig. Als Keynote-Speakerin beim Open Business Forum im Juni in Berlin verwies sie einmal mehr auf Deutschlands Klimaziele, nach denen die Treibhausgase bis 2030 um 65% reduziert werden müssen. „Langfristig wird es unvermeidbar, sich als Unternehmen nachhaltig aufzustellen und nachhaltig zu produzieren“, so Susan Kessler und weiter: "Zugleich darf der Staat Unternehmen nicht überfordern, es braucht Unterstützung, Verlässlichkeit und gute Kommunikation. Nur so kann die Transformation der Wirtschaft hin zur Klimaneutralität gelingen. Bislang bezeichnen jedoch über 50% der Unternehmen Unsicherheit als Transformationshindernis.“ (Quelle: Umfage WWF und PwC 2022)
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Wichtig zu wissen: Die IMW steht auch beim Thema Klimaschutz beratend an der Seite der Unternehmen. Ob Fragen zu Fördermitteln oder Rat und Unterstützung bei der Umsetzung gesetzlicher Vorgaben im Unternehmen – bitte sprechen Sie uns an: Tel. 030-240478710 !