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Berlin, 15.05.2020

Power Booster


Experten raten KMU zur Digitalisierungs-Offensive


Kaum ein Unternehmen wird von der Corona-Krise und ihren negativen Folgen ganz verschont bleiben. Die Weltwirtschaft erlebt einen dramatischen Einbruch und auch Deutschland sieht sich mit der tiefsten Rezession seit Kriegsende konfrontiert. Auffallend ist, dass es vor allem StartUps mit Internet-Geschäftsmodellen sind, die der Corona-Krise mit Kreativität trotzen und sich dem harten Online-Wettbewerb stellen. Ob Vernetzung von Fachkräften, Nachbarschaftshilfe, Portale für Unternehmer oder Video-Tools - der Ideenreichtum der Jungunternehmer kennt keine Grenzen.

Im klassischen Produktionsbetrieb stellt sich die Situation hinsichtlich des digitalen Wandels anders dar. Mark Spiegel ist einer der beiden Geschäftsführer der in Halle ansässigen Firma WiSL und langjähriges, engagiertes IMW-Mitglied. Seit nunmehr rund 20 Jahren berät das Experten-Team von WiSL Unternehmen bei der Entwicklung passgenauer digitaler Lösungen für einzelne Geschäftsbereiche oder die komplette Firma, Beispiel Onlinehandel. Der IT-Fachmann beobachtet, dass der Trend zur Digitalisierung in vielen Unternehmen zwar längst erkannt wird, IT-Projekte jedoch oftmals aufgrund von Zeitmangel oder unzureichender Breitbandversorgung nicht umgesetzt werden. Augenzwinkernd spricht er in diesem Zusammenhang von „Digitalisierungs-Muffeln“ und ergänzt: „Wer den Nutzen und rasanten Vormarsch digitaler Instrumente zur computergestützten Unternehmensführung zu lange hinausgeschoben oder unterschätzt hat, wird von der Krise doppelt hart getroffen.“

Auch IMW-Vorstand Susan Friedrich stellt fest, dass sich noch immer zu wenige Unternehmen das schier unerschöpfliche Potenzial der Digitalisierung im Bereich der Optimierung des unternehmerischen Alltags und der Abwicklung des gesamten Verkehrs mit Waren, Handwerks- und Dienstleistungen zu nutzen machen: „Jeder muss erst erfahren, wie wertvoll und zeitsparend Digitalisierungsprozesse im Unternehmen sein können. Wenn wir in unseren Veranstaltungen und Gesprächen Impulse geben können, darüber Nachzudenken ist das großartig. In der Erfahrung liegt jedoch der Schlüssel.“ Frühzeitig erklärte die IMW die Digitalisierung deshalb zu einem Schwerpunktthema ihrer Arbeit.

Dank des engen Austauschs mit IMW-Mitgliedsunternehmen, mit regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaften sowie Hochschulen und Unternehmen konnten viele Trends und Entwicklungen aufgegriffen und in den Veranstaltungsreihen der Mittelstandsforen vorgestellt werden. Das Spektrum reichte von Online-Marketing über digitale Gesundheit bis hin zu den neuen Anforderungen für Führungskräfte, um nur einige Beispiele zu nennen.    

Digitalisierung als Kraftspender in Krisenzeiten

Aktuell stellt Digitalisierungs-Fachmann Spiegel im Gespräch mit seinen Kunden fest, dass die Krise einen Handlungsdruck auslöst, der vielen Unternehmen zugute kommt. Plötzlich werden digitale Anwendungen genutzt und für ihren Mehrwert geschätzt, die bislang als überflüssig erachtet wurden. Viele Projektpartner zeigen sich jetzt offener denn je für eine Weiterentwicklung ihrer digitalen Systeme.

Diese Offenheit für weitere oder erste Digitalisierungsschritte ist es denn auch, die Fachleute krisengeschüttelten Unternehmen jeder Branche dringend anraten. Längst gibt es für alle Geschäftsbereiche nutzerfreundliche, über den Browser zu bedienende und noch dazu preiswerte Anwendungen, die zahllose Betriebsabläufe vereinfachen und dadurch Ressourcen sparen. Mark Spiegel ermuntert ratsuchende Unternehmen denn auch mit Nachdruck zur Digitalisierungs-Offensive: "Wer jetzt Schwachstellen analysiert, kann punktgenau mit der Umstellung beginnen und wird - das ist das Faszinierende an den "digitalen Helfern" - umgehend einen postiven Effekt feststellen können."


Die IMW wird hoffentlich bald wieder - unter anderem im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihen der Mittelstandsforen - Vorträge und Workshops zum Thema Digitalisierung im Unternehmensalltag anbieten können.

Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, melden Sie sich bitte in der IMW-Bundesgeschäftsstelle unter: 030 - 240 47 87 10.      
 

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Experten raten KMU zur Digitalisierungs-Offensive
Die Digitalisierung als Power-Booster in Krisenzeiten? Mark Spiegel, Geschäftsführer der Wirtschafts- und Softwarelösungen GmbH (WiSL), ist davon überzeugt. Seit rund 20 Jahren begleitet das WiSL-Expertenteam aus Halle mittelständische Unternehmen aus nahezu allen Branchen.

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Digitale Software ist ein smartes Werkzeug. Diese so einfache wie kluge Einsicht ist Teil der Erfolgsgeschichte der GuzTech GmbH. Aus Sicht ihres Gründers und Geschäftsinhabers John de Guzman wird im Zusammenhang mit dem digitalen Transformationsprozess in Unternehmen noch immer zu viel über Software und High End-Technologien gesprochen. Die seien aber gar nicht das Problem, so John de Guzman im Gespräch. Digitale Tools seien schließlich „Vereinfacher“ und „Ermöglicher“.


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