Berlin, 05.10.2020
Albrecht Broemme ist eine Berliner Institution. Der 67jährige ehemalige Präsident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk und langjährige Leiter der Berliner Feuerwehr hat sich im Laufe der Jahrzehnte mit seinem enormen Fachwissen und seiner Bodenständigkeit große Beliebtheit und Anerkennung erarbeitet. Folgerichtig sah die Berliner Landesregierung in dem erfahrenen Krisen-Manager den bestmöglichen Experten, um kurz nach dem Ausbruch der Pandemie eine „Corona-Klinik“ aufzubauen.
Das Corona-Behandlungszentrum setzt Maßstäbe
Der im Dezember letzten Jahres in den Ruhestand verabschiedete Albrecht Broemme folgte dem Ruf der Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci und machte sich mit der gewohnten Professionalität ans Werk. Besonders zu erwähnen sind Dipl.-Arch. Bettina Hufe (BG-Kliniken) und das Architekturbüro Heinle, Wischer und Partner. Das Ergebnis: In nur 7 Wochen war die Klinik auf dem Berliner Messegelände errichtet. Dank hoher Disziplin, bestmöglicher Koordination und hervorragender Teams war der Bau dann auch noch 5 Mio. Euro preiswerter als geplant. Es fanden sich keine Baumängel und - für die heutige Zeit eine Besonderheit - das Projekt war zum vorgegebenen Zeitpunkt fertiggestellt und einsatzbereit. Albrecht Broemme, seit einigen Tagen auch Träger des Bundesverdienstkreuzes, freute es besonders, dass auch viele beruflich hart von den Corona-Maßnahmen getroffenen Messebauer mithalfen, das provisorische, aber komplett auf höchstem Niveau funktionsfähige Gebäude zu errichten.
Betreiberin des Behandlungszentrums ist die Krankenhausgesellschaft Vivantes. 500 Patienten können in der Notfall-Einrichtung untergebracht werden. Für ihre Versorgung sind 1.000 MitarbeiterInnen vorgesehen, neben Ärzten und Pflegepersonal auch Logistiker und Reinigungspersonal. 300 Personen wurden bislang geschult.
Bestmögliche Krisen-Vorsorge
Albrecht Broemme betonte während der erkenntnisreichen Führung die Bedeutung dieser Maßnahme. Die Pandemie erfordere es, sich zu wappnen, um für den Ernstfall gerüstet zu sein und eine Versorgungs-Katastrophe zu vermeiden. Natürlich hoffe man, so Broemme, dass das Behandlungszentrum nie zum Einsatz kommen muss. Dank kluger Planung und Umsetzung wäre auch das kein Problem. 90% der verwendeten Materialien und Geräte sind wiederverwertbar.
IMW-Vorstand Susan Friedrich und die anwesenden IMW-Mitglieder zeigten sich beeindruckt von der gesamten Anlage und den Ausführungen von Albrecht Broemme. Allgemein war sich der versammelte Teilnehmerkreis mit dem ehemaligen THW-Präsidenten einig, dass alles getan werden muss, um die Ansteckungszahlen im Griff zu behalten und gleichzeitig einen erneuten Lockdown zu verhindern. Susan Friedrich brachte die Situation aus Unternehmersicht auf den Punkt: "Für fast jeden Unternehmer stellt die Pandemie eine ernste Herausforderung mit ungewissem Ausgang dar. Gefragt sind Zuversicht und Solidarität."
Bitte wenden Sie sich an die IMW-Geschäftsstelle, sollten Sie weitergehende Fragen haben. Einfach anrufen unter: 030-250 47 87 10.
Das Corona-Behandlungszentrum setzt Maßstäbe
Der im Dezember letzten Jahres in den Ruhestand verabschiedete Albrecht Broemme folgte dem Ruf der Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci und machte sich mit der gewohnten Professionalität ans Werk. Besonders zu erwähnen sind Dipl.-Arch. Bettina Hufe (BG-Kliniken) und das Architekturbüro Heinle, Wischer und Partner. Das Ergebnis: In nur 7 Wochen war die Klinik auf dem Berliner Messegelände errichtet. Dank hoher Disziplin, bestmöglicher Koordination und hervorragender Teams war der Bau dann auch noch 5 Mio. Euro preiswerter als geplant. Es fanden sich keine Baumängel und - für die heutige Zeit eine Besonderheit - das Projekt war zum vorgegebenen Zeitpunkt fertiggestellt und einsatzbereit. Albrecht Broemme, seit einigen Tagen auch Träger des Bundesverdienstkreuzes, freute es besonders, dass auch viele beruflich hart von den Corona-Maßnahmen getroffenen Messebauer mithalfen, das provisorische, aber komplett auf höchstem Niveau funktionsfähige Gebäude zu errichten.
Betreiberin des Behandlungszentrums ist die Krankenhausgesellschaft Vivantes. 500 Patienten können in der Notfall-Einrichtung untergebracht werden. Für ihre Versorgung sind 1.000 MitarbeiterInnen vorgesehen, neben Ärzten und Pflegepersonal auch Logistiker und Reinigungspersonal. 300 Personen wurden bislang geschult.
Bestmögliche Krisen-Vorsorge
Albrecht Broemme betonte während der erkenntnisreichen Führung die Bedeutung dieser Maßnahme. Die Pandemie erfordere es, sich zu wappnen, um für den Ernstfall gerüstet zu sein und eine Versorgungs-Katastrophe zu vermeiden. Natürlich hoffe man, so Broemme, dass das Behandlungszentrum nie zum Einsatz kommen muss. Dank kluger Planung und Umsetzung wäre auch das kein Problem. 90% der verwendeten Materialien und Geräte sind wiederverwertbar.
IMW-Vorstand Susan Friedrich und die anwesenden IMW-Mitglieder zeigten sich beeindruckt von der gesamten Anlage und den Ausführungen von Albrecht Broemme. Allgemein war sich der versammelte Teilnehmerkreis mit dem ehemaligen THW-Präsidenten einig, dass alles getan werden muss, um die Ansteckungszahlen im Griff zu behalten und gleichzeitig einen erneuten Lockdown zu verhindern. Susan Friedrich brachte die Situation aus Unternehmersicht auf den Punkt: "Für fast jeden Unternehmer stellt die Pandemie eine ernste Herausforderung mit ungewissem Ausgang dar. Gefragt sind Zuversicht und Solidarität."
Bitte wenden Sie sich an die IMW-Geschäftsstelle, sollten Sie weitergehende Fragen haben. Einfach anrufen unter: 030-250 47 87 10.
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Albrecht Broemme, eine Persönlichkeit, die uns alle begeistert. Wir danken an dieser Stelle ausdrücklich und herzlich für die gewonnenen Einblicke und Erläuterungen zum Entstehungsprozess des Corona-Behandlungszentrums Jafféstraße.

Mit der Reihe „IMW Mitglieder on Tour“ gehen wir gesellschaftspolitische Themen vor Ort an, die Mitgliedsunternehmen aktuell bewegen, erkenntnisreiche Hintergründe zu erfahren. Die Ideen für unsere Touren stammen auch aus dem engagierten und gut vernetzten IMW-Mitgliederkreis (Foto: IMW).