Berlin, 19.11.2020
Vielleicht war es ja der Wunsch nach etwas mehr Stabilität, der den jungen Maurergesellen Andreas Schulz antrieb, noch eine weitere Ausbildung zu machen. Ganz sicher spielte auch die Wiedervereinigung eine wichtige Rolle. Andreas Schulz ist überzeugt, dass der politische und gesellschaftliche Umbruch für ihn genau zum richtigen Zeitpunkt kam. Schwierige Zeiten, aber es taten sich auch große Chancen auf und die wusste er nach ein paar Jahren der Orientierung auch zu nutzen. Eine wichtige erste Strebe beim Aufbau seiner beruflichen Zukunft zog er ein, indem er seine Ausbildung zum Maurer mit dem Meister abschloss.
Sich als Maurer selbständig zu machen, schien dem jungen Mann damals nicht verlockend. Aber beim Gerüstbau, den er über Nebenjobs kennengelernt hatte, sprang der Funke dann doch über. Vielleicht war es die Faszination für beeindruckende Metall-Konstruktionen oder die Einsicht, dass der Gerüstbau ein weitgehend krisensicheres Gewerbe ist, oder beides.
Fest steht, Andreas Schulz legte die Maurerkelle nach dem Meister endgültig beiseite. Der Gedanke selbständiger Unternehmer zu sein, war nun nicht mehr abwegig, sondern naheliegend. Die Anfänge waren bescheiden, aber bald war klar, der Einstieg ist geglückt. Auch ein Unternehmen benötigt ein solides Tragwerk. Zur Sicherheit zog Andreas Schulz noch zusätzliche Streben ein: Er entschied sich, den anstrengenden Weg zu gehen und parallel zum Arbeiten einen zweiten Meister zu machen, den als Gerüstbauer.
Noch heute erinnert er sich gern an den herausfordernden Lehrgang zurück: "Eigentlich hatte ich genug Erfahrung und kannte das Geschäft, aber es war spannend und hilfreich, sich nochmal intensiv mit der Materie zu befassen."
Andreas Schulz baute seine Firma in den Folgejahren kontinuierlich aus. Hauptstandort der Firma Spree Gerüstbau GmbH blieb Luckau, wo alles begonnen hatte. Berlin und Kiel kamen später als Niederlassungen hinzu. Auf die Frage, was für ihn unverzichtbare Erfolgsfaktoren sind, muss der 47jährige Unternehmer nicht lange nachdenken: "Gute Kundenbetreuung und netzwerken. Ohne Kontakte und Austausch geht gar nichts. Und Innovationsfreude ist wichtig. Um einen guten Kunden zu halten, muss man auch mal bereit sein, das Angebot an Dienstleistungen zu erweitern und gegebenenfalls zu investieren." Beim Stichwort "Netzwerk" verweist Herr Schulz insbesondere auf die Interessenvereinigung Mittelständische Wirtschaft (IMW e.V.). Er lobt nachdrücklich die engagierte Arbeit des Vorstands, dessen Einsatz als politisch neutrales Sprachrohr des Mittelstands und die vielfältigen Veranstaltungen.
Soziales Engagement und Kundennähe seien wichtig, aber die IMW sieht er als hervorragende Ergänzung, um den unternehmerischen Horizont zusätzlich zu erweitern. Beispielsweise in Sachen Digitalisierung.
Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen, hat Andreas Schulz früh den Nutzen digitaler Anwendungen für seine gut ausgelastete Firma erkannt und entsprechend investiert. Längst läuft in der Buchhaltung alles digital. Derzeit erfolgt gerade die Umstellung der Monteur-Kolonnen: Aufträge, Fotos und Aufzeichnungen werden nicht mehr als Papierausdruck ausgehändigt, sondern über eine spezielle Software per Handy übermittelt. "Die künftige Erleichterung sei enorm", so Herr Schulz begeistert, "derzeit werde die Belegschaft geschult."
Apropos Belegschaft: Das Arbeitsklima und die Bezahlung bei Spree Gerüstbau scheinen ganz offensichtlich zu stimmen. Mehrere der derzeit 30 MitarbeiterInnen arbeiten seit den Anfängen der Firma für Herrn Schulz, darunter sogar einige Meister und natürlich Auszubildende. "Ausbildung ist Ehrensache", betont der Luckauer Unternehmer, das habe er von seinem Großvater vorgelebt bekommen. Der sei Schmied gewesen, ebenfalls Meister, und habe immer Lehrlinge ausgebildet.
Eine motivierte, zufriedene Belegschaft und gefüllte Auftragsbücher, eigentlich doch bestmögliche Voraussetzungen, um die drastische Wirtschaftskrise im Zuge der Pandemie einigermaßen unbeschadet zu überstehen. Andreas Schulz ist vorsichtig optimistisch, dass das in vielen Branchen gelingen könnte: "Eigentlich bin ich zuversichtlich", betont er abschließend, "aber jetzt müssen wir erstmal mit Solidarität und unter Berücksichtigung der Hygiene-Maßnahmen den Winter überstehen. Dann sehen wir weiter!"
Kontakt:
Andreas Schulz
Gerüstbaumeister
Gerüstbau-Sachverständiger*
Spree Gerüstbau GmbH
Lehe Weg 2
15926 Luckau
Tel. 03544-5560610
Fax. 03544-557458
info@spreegeruestbau.de
www.spreegeruestbau.de
*Von der Handwerkskammer Cottbus
öffentlich bestellter und vereidigter
Sachverständiger für das
Gerüstbauer-Handwerk
Sich als Maurer selbständig zu machen, schien dem jungen Mann damals nicht verlockend. Aber beim Gerüstbau, den er über Nebenjobs kennengelernt hatte, sprang der Funke dann doch über. Vielleicht war es die Faszination für beeindruckende Metall-Konstruktionen oder die Einsicht, dass der Gerüstbau ein weitgehend krisensicheres Gewerbe ist, oder beides.
Fest steht, Andreas Schulz legte die Maurerkelle nach dem Meister endgültig beiseite. Der Gedanke selbständiger Unternehmer zu sein, war nun nicht mehr abwegig, sondern naheliegend. Die Anfänge waren bescheiden, aber bald war klar, der Einstieg ist geglückt. Auch ein Unternehmen benötigt ein solides Tragwerk. Zur Sicherheit zog Andreas Schulz noch zusätzliche Streben ein: Er entschied sich, den anstrengenden Weg zu gehen und parallel zum Arbeiten einen zweiten Meister zu machen, den als Gerüstbauer.
Noch heute erinnert er sich gern an den herausfordernden Lehrgang zurück: "Eigentlich hatte ich genug Erfahrung und kannte das Geschäft, aber es war spannend und hilfreich, sich nochmal intensiv mit der Materie zu befassen."
Andreas Schulz baute seine Firma in den Folgejahren kontinuierlich aus. Hauptstandort der Firma Spree Gerüstbau GmbH blieb Luckau, wo alles begonnen hatte. Berlin und Kiel kamen später als Niederlassungen hinzu. Auf die Frage, was für ihn unverzichtbare Erfolgsfaktoren sind, muss der 47jährige Unternehmer nicht lange nachdenken: "Gute Kundenbetreuung und netzwerken. Ohne Kontakte und Austausch geht gar nichts. Und Innovationsfreude ist wichtig. Um einen guten Kunden zu halten, muss man auch mal bereit sein, das Angebot an Dienstleistungen zu erweitern und gegebenenfalls zu investieren." Beim Stichwort "Netzwerk" verweist Herr Schulz insbesondere auf die Interessenvereinigung Mittelständische Wirtschaft (IMW e.V.). Er lobt nachdrücklich die engagierte Arbeit des Vorstands, dessen Einsatz als politisch neutrales Sprachrohr des Mittelstands und die vielfältigen Veranstaltungen.
Soziales Engagement und Kundennähe seien wichtig, aber die IMW sieht er als hervorragende Ergänzung, um den unternehmerischen Horizont zusätzlich zu erweitern. Beispielsweise in Sachen Digitalisierung.
Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen, hat Andreas Schulz früh den Nutzen digitaler Anwendungen für seine gut ausgelastete Firma erkannt und entsprechend investiert. Längst läuft in der Buchhaltung alles digital. Derzeit erfolgt gerade die Umstellung der Monteur-Kolonnen: Aufträge, Fotos und Aufzeichnungen werden nicht mehr als Papierausdruck ausgehändigt, sondern über eine spezielle Software per Handy übermittelt. "Die künftige Erleichterung sei enorm", so Herr Schulz begeistert, "derzeit werde die Belegschaft geschult."
Apropos Belegschaft: Das Arbeitsklima und die Bezahlung bei Spree Gerüstbau scheinen ganz offensichtlich zu stimmen. Mehrere der derzeit 30 MitarbeiterInnen arbeiten seit den Anfängen der Firma für Herrn Schulz, darunter sogar einige Meister und natürlich Auszubildende. "Ausbildung ist Ehrensache", betont der Luckauer Unternehmer, das habe er von seinem Großvater vorgelebt bekommen. Der sei Schmied gewesen, ebenfalls Meister, und habe immer Lehrlinge ausgebildet.
Eine motivierte, zufriedene Belegschaft und gefüllte Auftragsbücher, eigentlich doch bestmögliche Voraussetzungen, um die drastische Wirtschaftskrise im Zuge der Pandemie einigermaßen unbeschadet zu überstehen. Andreas Schulz ist vorsichtig optimistisch, dass das in vielen Branchen gelingen könnte: "Eigentlich bin ich zuversichtlich", betont er abschließend, "aber jetzt müssen wir erstmal mit Solidarität und unter Berücksichtigung der Hygiene-Maßnahmen den Winter überstehen. Dann sehen wir weiter!"
Kontakt:
Andreas Schulz
Gerüstbaumeister
Gerüstbau-Sachverständiger*
Spree Gerüstbau GmbH
Lehe Weg 2
15926 Luckau
Tel. 03544-5560610
Fax. 03544-557458
info@spreegeruestbau.de
www.spreegeruestbau.de
*Von der Handwerkskammer Cottbus
öffentlich bestellter und vereidigter
Sachverständiger für das
Gerüstbauer-Handwerk
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Andreas Schulz ist sich seiner regionalen Verantwortung als Unternehmer bewusst, so unterstützt seine Firma seit vielen Jahren Sportvereine, um junge Menschen auch auf diesem Wege zu fördern.

Ein gutes Miteinander zeichnet das Betriebsklima aus. Mehrere Mitarbeiter sind seit den Anfängen des Luckauer Unternehmens dabei. Wie vielfältig und spannend Gerüstkonstruktionen sein können, zeigt eine Auswahl an Referenzen der Firma Spree Gerüstbau in der Bildergalerie.