Berlin, 09.12.2020
An das erste Jahr seiner Tätigkeit als frischgebackener Vorsitzender des Fördervereins für Aus- und Weiterbildung im Tischlerhandwerk wird sich Martin Greulich sicherlich noch lange zurückerinnern: 25jähriges Vereinsjubiläum plus Corona - mehr Herausforderungen braucht es nicht, um sich als tatkräftig und engagiert beweisen zu können. Der ehrenamtlich tätige Vereinsvorsitzende, selbst gelernter Tischlermeister und als Prokurist der mkt möbelmanufaktur tätig, wird diesem Ruf schon jetzt gerecht. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen entwickelte er in den vergangenen Wochen für die alljährliche Hauptveranstaltung des Vereins inklusive der längst zur Institution gewordenen Verleihung des Gestalterpreises ein coronagerechtes Format.
Die Verleihung des "Gestalterpreises" als virtuelles Event
Die Corona-Pandemie erzwingt in vielen Bereichen die Abkehr von geschätzten Traditionen, so auch im Falle des Gestalterpreises. Eigentlich war anlässlich des Jubiläums eine große Feier mit 500 Gästen geplant. Eigentlich... Die 24 AbsolventInnen der Meisterschule werden zwar wie in den Jahren zuvor ihre Stücke der Jury vorstellen, doch die Verleihung wird ohne Publikum stattfinden. Als Trost und Ausgleich wurde die Meisterzeitung einem Relaunch unterzogen und erscheint in wertigerer Form. Zudem wird ab November im Internet ein virtueller Rundgang (Link zu YouTube) angeboten, auf dem die Arbeiten vorgestellt werden. Martin Greulich möchte, dass die AbsolventInnen trotz Corona größtmögliche Wertschätzung für ihren in jeder Hinsicht fordernden Weg zum Abschluss als Meister erfahren. Die einjährigen Tageskurse, sowie die mehrjährig berufsbegleitenden Abendkurse kosten noch dazu mehrere 10.000 Euro. Hartes Brot. Diesen Einsatz gilt es angemessen zu würdigen.
Online-Katalog Gestalterpreis 2020
25 Jahre Förderverein: Eine Erfolgsgeschichte mit besten Aussichten
So steinig der Weg zum Meisterbrief auch sein mag, so hoch ist nach wie vor das Ansehen, das die AbsolventInnen genießen. Großen Anteil daran hat der Förderverein, welcher die Meisterschule in den 90.igern ins Leben rief. Mit dem heutigen Träger, dem BTZ der Handwerkskammer Berlin, verbindet sich eine enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Allen Beteiligten und ihrem Engagement ist es zu danken, dass die Meisterausbildung nach hohen Standards erfolgt und ihre Qualität über die Jahre gesteigert werden konnte. Ein Beispiel sind Exkursionen der SchülerInnen zu Unternehmen der Holzbranche, um die Branche und die wichtigen Akteure kennenzulernen, aber auch um praktische Fragen stellen und Kontakte knüpfen zu können. Der Verein unterstützt zudem ganz gezielt die Ausbildung, indem beispielsweise die Anschaffung moderner Maschinen bis hin zu digital gesteuerten Anwendungen gefördert wird.
Das runde Jubiläum ist eine Bestätigung der guten, ertragreichen Vereinsarbeit und insofern ein wirklicher Grund zum Feiern. Der wohl größte Erfolg ist der Auf- und Ausbau der Meisterschule als Vollzeit-Tageskurs, die im Laufe der Jahre die bisherige Form der Meisterausbildung in Berlin erweiterte. Martin Greulich will angesichts der Erfolgsbilanz und der hohen Anerkennung, die die Vereinsarbeit genießt, nicht etwa eine Rundumerneuerung anstoßen. Sein Ziel ist, den Verein noch leistungsfähiger zu machen, die Mitgliederzahl weiter zu erhöhen und insgesamt die von seinem Vorgänger Jörg Arras geleistete Arbeit im Dienste der Tischlerausbildung mit Engagement fortzuführen.
10 Jahre Partnerschaft mit der IMW, 10 Jahre vorbildliche Netzwerkarbeit
Zu dieser "Pflege des Bewährten" zählt eindeutig die fruchtbare Partnerschaft mit der IMW. Der Förderverein ist seit nunmehr 10 Jahren institutionelles Mitglied in diesem großen Netzwerk. Die von Jörg Arras angestoßene Mitgliedschaft hat sich von Anbeginn an für beide Seiten als überaus fruchtbar erwiesen. Die Mitglieder beider Vereinigungen profitieren in hohem Maße von gemeinsamen Veranstaltungen und dem daraus hervorgegangenen Netzwerk. IMW-Vorstand Susan Friedrich erklärt dazu: "Das 25jährige Vereinsjubiläum ist für mich ein sehr willkommener Anlass, um mich einmal mehr für die gute Kooperation zu bedanken. Wir arbeiten eng und vertrauensvoll zusammen, um unseren Mitgliedern ein Höchstmaß an Serviceleistungen, Netzwerktätigkeit und unternehmerischem Know-how zur Verfügung zu stellen. Die IMW übernimmt deshalb gegenüber Politik und Wirtschaft engagiert und mit Freude, gerade auch für das Berliner Tischlerhandwerk, eine verstärkende Rolle als Interessenvertreter zu politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Tischlerbetriebe ein. In diesem Sinne: Herzlichen Glückwunsch, ich freue mich im Namen der IMW-Mitglieder auf die Fortführung der gemeinsamen Arbeit und viele attraktive, erkenntnisreiche Veranstaltungen!"
Übereinstimmend betonen Susan Friedrich und Martin Greulich im Interview die Bedeutung, die sie dem Netzwerken gerade auch in Krisenzeiten wie der derzeitigen Pandemie-Situation beimessen: Solidarität üben, Impulse geben, Mut machen; Meinungen austauschen - vier Anliegen, die die Arbeit beider Vereinigungen seit jeher und weiterhin kennzeichnen.
Die Verleihung des "Gestalterpreises" als virtuelles Event
Die Corona-Pandemie erzwingt in vielen Bereichen die Abkehr von geschätzten Traditionen, so auch im Falle des Gestalterpreises. Eigentlich war anlässlich des Jubiläums eine große Feier mit 500 Gästen geplant. Eigentlich... Die 24 AbsolventInnen der Meisterschule werden zwar wie in den Jahren zuvor ihre Stücke der Jury vorstellen, doch die Verleihung wird ohne Publikum stattfinden. Als Trost und Ausgleich wurde die Meisterzeitung einem Relaunch unterzogen und erscheint in wertigerer Form. Zudem wird ab November im Internet ein virtueller Rundgang (Link zu YouTube) angeboten, auf dem die Arbeiten vorgestellt werden. Martin Greulich möchte, dass die AbsolventInnen trotz Corona größtmögliche Wertschätzung für ihren in jeder Hinsicht fordernden Weg zum Abschluss als Meister erfahren. Die einjährigen Tageskurse, sowie die mehrjährig berufsbegleitenden Abendkurse kosten noch dazu mehrere 10.000 Euro. Hartes Brot. Diesen Einsatz gilt es angemessen zu würdigen.
Online-Katalog Gestalterpreis 2020
25 Jahre Förderverein: Eine Erfolgsgeschichte mit besten Aussichten
So steinig der Weg zum Meisterbrief auch sein mag, so hoch ist nach wie vor das Ansehen, das die AbsolventInnen genießen. Großen Anteil daran hat der Förderverein, welcher die Meisterschule in den 90.igern ins Leben rief. Mit dem heutigen Träger, dem BTZ der Handwerkskammer Berlin, verbindet sich eine enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Allen Beteiligten und ihrem Engagement ist es zu danken, dass die Meisterausbildung nach hohen Standards erfolgt und ihre Qualität über die Jahre gesteigert werden konnte. Ein Beispiel sind Exkursionen der SchülerInnen zu Unternehmen der Holzbranche, um die Branche und die wichtigen Akteure kennenzulernen, aber auch um praktische Fragen stellen und Kontakte knüpfen zu können. Der Verein unterstützt zudem ganz gezielt die Ausbildung, indem beispielsweise die Anschaffung moderner Maschinen bis hin zu digital gesteuerten Anwendungen gefördert wird.
Das runde Jubiläum ist eine Bestätigung der guten, ertragreichen Vereinsarbeit und insofern ein wirklicher Grund zum Feiern. Der wohl größte Erfolg ist der Auf- und Ausbau der Meisterschule als Vollzeit-Tageskurs, die im Laufe der Jahre die bisherige Form der Meisterausbildung in Berlin erweiterte. Martin Greulich will angesichts der Erfolgsbilanz und der hohen Anerkennung, die die Vereinsarbeit genießt, nicht etwa eine Rundumerneuerung anstoßen. Sein Ziel ist, den Verein noch leistungsfähiger zu machen, die Mitgliederzahl weiter zu erhöhen und insgesamt die von seinem Vorgänger Jörg Arras geleistete Arbeit im Dienste der Tischlerausbildung mit Engagement fortzuführen.
10 Jahre Partnerschaft mit der IMW, 10 Jahre vorbildliche Netzwerkarbeit
Zu dieser "Pflege des Bewährten" zählt eindeutig die fruchtbare Partnerschaft mit der IMW. Der Förderverein ist seit nunmehr 10 Jahren institutionelles Mitglied in diesem großen Netzwerk. Die von Jörg Arras angestoßene Mitgliedschaft hat sich von Anbeginn an für beide Seiten als überaus fruchtbar erwiesen. Die Mitglieder beider Vereinigungen profitieren in hohem Maße von gemeinsamen Veranstaltungen und dem daraus hervorgegangenen Netzwerk. IMW-Vorstand Susan Friedrich erklärt dazu: "Das 25jährige Vereinsjubiläum ist für mich ein sehr willkommener Anlass, um mich einmal mehr für die gute Kooperation zu bedanken. Wir arbeiten eng und vertrauensvoll zusammen, um unseren Mitgliedern ein Höchstmaß an Serviceleistungen, Netzwerktätigkeit und unternehmerischem Know-how zur Verfügung zu stellen. Die IMW übernimmt deshalb gegenüber Politik und Wirtschaft engagiert und mit Freude, gerade auch für das Berliner Tischlerhandwerk, eine verstärkende Rolle als Interessenvertreter zu politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Tischlerbetriebe ein. In diesem Sinne: Herzlichen Glückwunsch, ich freue mich im Namen der IMW-Mitglieder auf die Fortführung der gemeinsamen Arbeit und viele attraktive, erkenntnisreiche Veranstaltungen!"
Übereinstimmend betonen Susan Friedrich und Martin Greulich im Interview die Bedeutung, die sie dem Netzwerken gerade auch in Krisenzeiten wie der derzeitigen Pandemie-Situation beimessen: Solidarität üben, Impulse geben, Mut machen; Meinungen austauschen - vier Anliegen, die die Arbeit beider Vereinigungen seit jeher und weiterhin kennzeichnen.
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Im Jahr 2020: Susan Friedrich I IMW-Vorstand und Martin Greulich I neuer Vorsitzender des Fördervereins für Aus- und Weiterbildung im Tischlerhandwerk e.V. (Foto: IMW)

Vor 10 Jahren: IMW-Vorstand Susan Friedrich und der damalige Vorsitzende des Fördervereins Jörg Arras legten den Grundstein für die gemeinsame Partnerschaft und Netzwerkarbeit. (Foto: IMW)