Berlin, 18.12.2020
Auch mitten in der Pandemie gibt es erfreuliche Nachrichten: Am 8. Dezember begrüßte IMW-Vorstand Susan Friedrich die Berliner Wassersport und Service GmbH (BWSG) als neues Mitglied am Sitz des Unternehmens in Köpenick. Das Treffen in der Wendenschloßstraße war auch jenseits von Corona besonders. Die drei BWSG-Geschäftsführer, Angela Schreier-Buhl, Thomas Strauß und Frank Westphal, dankten Frau Friedrich für die Begleitung der IMW in den schwierigen Wochen der ersten Pandemie-Welle. "Kein Land in Sicht" war der damalige Artikel über die Situation der Fahrgastschifffahrt in Berlin am Beispiel der BWSG überschrieben, der auf der IMW-Internetseite erschien (09.04.2020). Die Lage war verzweifelt: Kurz vor Saisonbeginn wurde der erste Lockdown verhängt. Damit war absehbar, dass die BWSG in den Sommerwochen nur einen Bruchteil ihres üblichen Saison-Umsatzes würde erwirtschaften können. 50% des Umsatzes aus dem Vorjahr ging pandemiebedingt verloren.
Schnell wurde klar, dass für die BWSG keine der vom Senat und der Bundesregierung bereitgestellten Nothilfen in Betracht kam, die BWSG fiel durch alle Förderungs-Raster. Nicht zuletzt dank auch des Einsatzes der IMW, die bei der zuständigen Senatsverwaltung nachdrücklich Handlungsbedarf anmahnte, ließ sich am düsteren Horizont das Licht eines Leuchtturms in Form überarbeiteter Klauseln erspähen. Mithilfe der Kurzarbeiter-Regelung und gemeinsamer Anstrengungen seitens der Eigentümer gelang es dann, das traditionsreiche Schifffahrtsunternehmen über Wasser zu halten. Angela Schreier-Buhl äußerte dazu: “Wenn wir etwas in der über 22jährigen Firmengeschichte gelernt haben, ist es zu kämpfen.“
So trotzt die BWSG-Geschäftsführung der Krise, indem sie die Monate bis zum dann hoffentlich möglichen Saisonstart am 27. März 2021 nutzt, um die Schiffe zu modernisieren und die Vertriebs- und Marketingaktivitäten des Unternehmens zu optimieren.
Die IMW - verlässliche Partnerin in der Not
IMW-Vorstand Susan Friedrich zögerte nicht, als sie damals auf die prekäre Situation der Fahrgastschifferei durch Frank Westphal aufmerksam wurde: "Die Schifffahrt ist eine Berliner Tourismus-Institution und gleichermaßen relevant für die Wirtschaft. Damit die Wirtschaft rund läuft, bedarf es insbesondere auch einer guten Verkehrspolitik, gerade auch im Hinblick auf die Wasserstraßen. Der kritische, aber immer konstruktive Dialog mit der Verkehrssenatorin ist für die IMW deshalb eine Selbstverständlichkeit. Durch die Nähe zu unseren Mitgliedsunternehmen wissen wir, wo seitens der Politik nachgebessert werden muss. So lassen sich Lösungen zu beiderseitigem Nutzen entwickeln."
Der enge Schulterschluss der IMW mit ihren Mitgliedsunternehmen war denn auch ein Thema im Rahmen des Willkommens-Besuch in Köpenick. Thomas Strauß erläuterte eben auch die Besonderheiten und Herausforderungen der Berliner Fahrgastschifffahrt. Gemeinsam schaute man zurück, wagte einen zuversichtlichen Ausblick und stellte zu guter Letzt noch fest, dass alle in der Runde eingefleischte Eisbären-Fans sind. Mehr Belege brauchte es nicht, um zu wissen: das passt!
Die IMW freut sich auf die künftige Zusammenarbeit mit der BWSG und natürlich allen anderen langjährigen und neuen Mitgliedsunternehmen. Die BWSG steht stellvertretend für alle IMW-Neumitglieder in dieser herausfordernden Zeit.
Schnell wurde klar, dass für die BWSG keine der vom Senat und der Bundesregierung bereitgestellten Nothilfen in Betracht kam, die BWSG fiel durch alle Förderungs-Raster. Nicht zuletzt dank auch des Einsatzes der IMW, die bei der zuständigen Senatsverwaltung nachdrücklich Handlungsbedarf anmahnte, ließ sich am düsteren Horizont das Licht eines Leuchtturms in Form überarbeiteter Klauseln erspähen. Mithilfe der Kurzarbeiter-Regelung und gemeinsamer Anstrengungen seitens der Eigentümer gelang es dann, das traditionsreiche Schifffahrtsunternehmen über Wasser zu halten. Angela Schreier-Buhl äußerte dazu: “Wenn wir etwas in der über 22jährigen Firmengeschichte gelernt haben, ist es zu kämpfen.“
So trotzt die BWSG-Geschäftsführung der Krise, indem sie die Monate bis zum dann hoffentlich möglichen Saisonstart am 27. März 2021 nutzt, um die Schiffe zu modernisieren und die Vertriebs- und Marketingaktivitäten des Unternehmens zu optimieren.
Die IMW - verlässliche Partnerin in der Not
IMW-Vorstand Susan Friedrich zögerte nicht, als sie damals auf die prekäre Situation der Fahrgastschifferei durch Frank Westphal aufmerksam wurde: "Die Schifffahrt ist eine Berliner Tourismus-Institution und gleichermaßen relevant für die Wirtschaft. Damit die Wirtschaft rund läuft, bedarf es insbesondere auch einer guten Verkehrspolitik, gerade auch im Hinblick auf die Wasserstraßen. Der kritische, aber immer konstruktive Dialog mit der Verkehrssenatorin ist für die IMW deshalb eine Selbstverständlichkeit. Durch die Nähe zu unseren Mitgliedsunternehmen wissen wir, wo seitens der Politik nachgebessert werden muss. So lassen sich Lösungen zu beiderseitigem Nutzen entwickeln."
Der enge Schulterschluss der IMW mit ihren Mitgliedsunternehmen war denn auch ein Thema im Rahmen des Willkommens-Besuch in Köpenick. Thomas Strauß erläuterte eben auch die Besonderheiten und Herausforderungen der Berliner Fahrgastschifffahrt. Gemeinsam schaute man zurück, wagte einen zuversichtlichen Ausblick und stellte zu guter Letzt noch fest, dass alle in der Runde eingefleischte Eisbären-Fans sind. Mehr Belege brauchte es nicht, um zu wissen: das passt!
Die IMW freut sich auf die künftige Zusammenarbeit mit der BWSG und natürlich allen anderen langjährigen und neuen Mitgliedsunternehmen. Die BWSG steht stellvertretend für alle IMW-Neumitglieder in dieser herausfordernden Zeit.
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v.l.n.r. Die drei BWSG-Geschäftsführer Frank Westphal, Thomas Strauß, Angela Schreier-Buhl und IMW-Vorstand Susan Friedrich vor dem Firmenmotto "NO PROBLEM". Alle Hoffnung richtet sich auf den Saisonstart am 27. März 2021.

So soll es wieder werden! Die beliebten City-Touren der Reederei BWSG starten an der Anlegestelle "Alte Börse".