Einwilligung zu Cookies & Daten


Wir verwenden Cookies, um die einwandfreie Funktion der Website zu gewährleisten und unseren Datenverkehr zu analysieren. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Es freut uns, dass Sie Interesse an unseren Themen haben. Lernen Sie uns besser kennen!

5 Gründe, Mitglied zu werden

Informieren Sie sich über eine lohnenswerte IMW-Mitgliedschaft!

Mitglied werden
Kempen, 25.03.2021

Unternehmen brauchen Netzwerke


Wie Unternehmen Gehör finden können, war das Thema beim digitalen Forum Mittelstand Niederrhein


„Auf mich hört ja sowieso keiner“: Solche Sätze fallen oft, auch in der Wirtschaft. Wie Unternehmen Gehör finden können, darum ging es beim Forum Mittelstand Niederrhein. Ekkehard Seegers (Public Affairs) zeigte auf, wie Interessenvertretung zwischen politischer Regulierungswut und gesellschaftlichem Gegenwind funktioniert.

Veranstaltet wird das seit zehn Jahren bestehende Forum Mittelstand Niederrhein vom Technologiezentrum Niederrhein (TZN), der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) Kreis Viersen und der IMW Interessenvereinigung Mittelständische Wirtschaft (IMW). „Ausgerechnet im Jubiläumsjahr sind wir gezwungen, Corona bedingt ins digitale Format zu wechseln“, sagte TZN-Geschäftsführer Dr. Thomas Jablonski zur Begrüßung.

Gesendet wurde aus dem TZN, über 100 Teilnehmer schalteten sich online zu. „Eine tolle Resonanz. Langfristig wollen wir aber am Präsenzformat festhalten, um ungezwungene Gespräche und Netzwerken zu ermöglichen“, so Dr. Jablonski.

Politisches Netzwerken war denn auch das Stichwort für die erste Veranstaltung des Forum Mittelstand 2021. „Wir reden aber nicht über Lobbyismus mit Geld und Vorteilnahme“ , betonte Referent Seegers, der auf den politischen Bühnen in Düsseldorf, Berlin und Brüssel aktiv ist. Lobbyismus sei heute oftmals negativ besetzt; dabei sei er wichtige Grundlage politischer Diskussionen. Er nannte ein aktuelles Beispiel aus seinem privaten Umfeld: Im Rahmen seiner ehrenamtlichen Tätigkeit für ein Jugendhilfezentrum sei es durch Gespräche mit Abgeordneten, Bürgermeister und Landrat gelungen, die Mitarbeiter bei der Priorität der Corona-Impfung von Stufe 4 auf Stufe 2 nach vorne zu bringen. „Die Politik wusste einfach zu wenig über die Arbeit der Jugendhilfe“, so Seegers.

Das gelte auch für die Arbeit von Unternehmen. Durch Gespräche mit Abgeordneten und Verbänden baue man Vertrauen auf und Vorurteile ab. „Meine Erfahrung zeigt: Abgeordnete haben Interesse an Unternehmen aus ihrem Wahlkreis“, betonte Seegers. Allerdings warnte er davor, solche Netzwerke erst in Krisenzeiten aufbauen zu wollen: „Dann ist man nicht mehr glaubwürdig.“ Anhand einer „Klüngel-Ampel“ machte er deutlich, was geht und was nicht. Danach sind Gespräche und Einladungen zum Essen okay, vertrauliche Treffen an geheimen Orten oder Einladungen zu einem Sylt-Wochenende aber tabu: „Klüngelei zahlt sich nicht aus“.

Dem pflichtete auch IMW-Vorstand Udo M. Strenge in der von Prof. Thomas Merz (IST-Hochschule Düsseldorf) moderierten Diskussionsrunde bei. „Zum Vertrauensaufbau gehört mehr als nur ein Gefällt-mir-Button.“ Gerade in Zeiten der Krise komme es auf die Menschen an. Udo M. Strenge weiter: "Die IMW pflegt seit mehr als 20 Jahren, mit guten Ergebnissen, erfolgreich sachlichen Informationsaustausch mit Politik, auf Basis langjährigen Vertrauens. Die Auswirkungen von Entscheidungen sind politischen Gremien nicht immer ganz klar - manchmal fehlt einfach der Rat der Praktiker. Beispielhaft hierfür sind teilweise in der Umsetzung unbefriedigenden Unterstützungsmassnahmen, Coronahilfen des Bundes. Isoliert voneinander können Betriebe und Politik nicht erfolgreich agieren."

Das nächste Forum Mittelstand Niederrhein findet am 27. April statt. Dann geht es um das Thema „Betriebliches Gesundheits-Management“.

 

Diesen Beitrag teilen über:

Wie Unternehmen Gehör finden können, war das Thema beim digitalen Forum Mittelstand Niederrhein
v.l.n.r. Ekkehard Seegers I Public Affairs, Dr. Thomas Jablonski I TZN-Geschäftsführer, Udo M. Strenge I IMW-Vorstand und Moderator Prof. Thomas Merz I IST-Hochschule (Foto: TZN)

Über 100 Teilnehmer schalteten sich zur Auftaktveranstaltung der Reihe Forum Mittelstand Niederrhein per Livestream zu. Gesendet wurde aus dem TZN Technologie- und Gründerzentrum in Kempen.
Um das Video zu sehen, müssen Sie Webstream Embedded Video in den Cookie-Einstellungen aktivieren.

Immer gut informiert mit unserem Newsletter

Nichts verpassen und bequem alle News und Veranstaltungen per E-Mail erhalten.

Newsletter bestellen
Mit der Anmeldung zum Newsletter werden Ihr Name und Ihre E-Mail-Adresse mit Ihrer Einwilligung ausschließlich für Informationszwecke und Veranstaltungseinladungen genutzt, bis Sie sich vom Newsletter abmelden.

IMW Mitglieder im Portrait

Lösungen für KMU mit unternehmerischer Weitsicht

GuzTech GmbH


Lösungen für KMU mit unternehmerischer Weitsicht


Digitale Software ist ein smartes Werkzeug. Diese so einfache wie kluge Einsicht ist Teil der Erfolgsgeschichte der GuzTech GmbH. Aus Sicht ihres Gründers und Geschäftsinhabers John de Guzman wird im Zusammenhang mit dem digitalen Transformationsprozess in Unternehmen noch immer zu viel über Software und High End-Technologien gesprochen. Die seien aber gar nicht das Problem, so John de Guzman im Gespräch. Digitale Tools seien schließlich „Vereinfacher“ und „Ermöglicher“.


Wir geben Ihrem Unternehmen eine Stimme, ein Bild, einen Klang.
Veranstaltung verpasst? Schauen Sie in der Mediathek vorbei.

Wir geben Ihrem Unternehmen eine Stimme
Interessenvereinigung Mittelständische Wirtschaft e.V.

Wer wir sind


Interessenvereinigung Mittelständische Wirtschaft e.V.


Die Interessenvereinigung Mittelständische Wirtschaft e.V. (IMW) hat ihren Sitz in Berlin. Wir verstehen uns als tatkräftige Unterstützerin der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland – den Säulen der deutschen Wirtschaft. Unsere Mitglieder sind engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer, die eins eint: verantwortungsvolles Unternehmertum. Ziel der IMW ist es, Unternehmen darin zu bestärken, ihre Zukunftsfähigkeit sicherzustellen, ihre Produktivität durch einen Zuwachs an Wissen und innovativen Ideen zu steigern und nachhaltig erfolgreich zu sein. Mit unserer branchenübergreifenden Expertise, unseren Kooperationen mit wissenschaftlichen Institutionen und Wirtschaftsakteuren wappnen wir unsere Mitglieder für die immer komplexer werdenden Herausforderungen des unternehmerischen Alltags.


Wir setzen uns für Sie ein!

Was wir für Sie tun


Wir setzen uns für Sie ein!


Voller Einsatz für unsere Mitgliedsunternehmen ist unser Markenzeichen. Ihre Fragestellungen und Herausforderungen im unternehmerischen Alltag sind unsere Arbeitsaufträge. Dieser enge Schulterschluss mit unseren Mitgliedern und institutionellen Partnern macht den Unterschied. Mit unserem branchenübergreifenden, interdisziplinären Engagement auf allen Ebenen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft eröffnen wir Ihnen neue Perspektiven und versorgen Sie mit wichtigen Informationen. Nutzen Sie unsere themenbezogene Arbeit, unser vielfältiges Veranstaltungsprogramm und unser etabliertes IMW-Netzwerk für Ihren persönlichen Wissensvorsprung!