Berlin-Münster, 08.07.2021
IMW-Vorstand Susan Friedrich hat Herrn Terdenge, Geschäftsführer der Wienker & Terdenge OHG im westfälischen Münster und langjähriges IMW-Mitglied, um Mithilfe bei der Zusammenstellung einer Checkliste gebeten. Herr Terdenge ist Experte für Klima- und Lüftungstechnik. Seit über 25 Jahren löst der Kälteanlagenbauermeister mit seinem Team, von heute 48 Mitarbeitern, Herausforderungen der Kälte- und Klimatechnik, da ist der Slogan der Klimaprofis nur folgerichtig: „Wir lieben die Herausforderung.“
Ein wichtiger Hinweis von Herrn Terdenge vorab: Bei Raumluftgeräten gibt es derzeit zwei Techniken. Geräte, die mit Filtern die Luft von Corona-Viren, aber auch von Schimmel, Pollen und anderen Viren befreien sowie Filtergeräte mit UV-C-Bestrahlung, die Viren vernichten. Die Bestrahlungstechnik ist vor allem aus der Wasserreinigung etwa bei Aquarien und Gartenteichen bekannt.
Unabhängig von der Technik müssen sollten potenzielle Nutzer vor dem Kauf eines Geräts zur Luftfilterung verschiedene Punkte beachten. Wichtig sind zum Beispiel die Raumgröße in Kubik, die Luftzufuhr und die Geräuschentwicklung.
Unternehmen, die ihr Hygienekonzept um mobile Raumfilter ergänzen wollen, finden hier die wichtigsten Fragen und Antworten zu dem Thema:
1) Worauf sollte man vor dem Kauf achten?
Von zentraler Bedeutung ist die Raumgröße.
2) Beschaffenheit der Filter
Empfohlen werden sogenannte Hepa-Filter. Die Abkürzung steht für „High Efficiency Particulate Air/Arrestance“, übersetzt auf Deutsch: Schwebstoff-Filter. Geeignet sind die Klassen H13 oder H14. Sowohl bei den Filtern als auch bei den Geräten können sich Unternehmer an dem EU-Standard EN 1822 orientieren. Sind die Geräte der Norm entsprechend geprüft, kann bei richtiger Anwendung die Virenlast in einem Raum gesenkt werden.
3) Vorteile von UV-C-Geräten
Ein Vorteil der Geräte ist, dass sie zwar auch einen Luftstrom erzeugen, aber weniger laut sind als Luftfilter. Daher ist aber auch die Luftumwälzung geringer. Wichtig: Es bedarf weiterhin der Zufuhr frischer Luft. Auch in den kalten Monaten muss viel gelüftet werden.
4) Anzahl der Luftfiltergeräte
Je nach Raumgröße ist es empfehlenswert, nicht ein großes, sondern mehrere kleine Geräte aufzustellen. Auch die Geräuschentwicklung ist dann niedriger.
5) Stromverbrauch
Die meisten Geräte sind sparsam im Stromverbrauch. Der Ventilator und die Elektronik im Inneren der Geräte sind keine Stromfresser.
6) Preis
Geräte unter 500 Euro sind oft nur mit Vorbehalt empfehlenswert. Qualität hat auch bei Luftfiltern ihren Preis.
7) Wartung/ Kundendienst
Die mobilen Luftfilter sind unkompliziert im Gebrauch und benötigen keine besondere Wartung. In der Regel kann der sogenannte Vorfilter mit dem Staubsauger gereinigt werden. Die zusätzlichen leistungsstarken HEPA-Filter sollten etwa alle zwei Jahre gewechselt werden.
8) Angebot/ Marktlage
Trotz Pandemie gibt es bisher bei mobilen Geräten keine Lieferengpässe.
9) Förderungen
Bund und Länder fördern die Anschaffung mobiler Luftreiniger. Je nach Bundesland und Branche werden bis zu 100 % der Anschaffungskosten erstattet. Voraussetzung ist, dass die Geräte die in den jeweiligen Förderrichtlinien definierten Anforderungen an die technischen Daten und Eigenschaften erfüllen.
Im Rahmen der Verlängerung der Konjunkturhilfen, der sogenannten Überbrückungshilfe III Plus, wurde eine begrüßenswerte Ergänzung vorgenommen: Zu den förderfähigen Kosten zählen neben den Fixkosten nun auch die Anschaffungskosten eines Raumluftreinigers, der ab dem 01. September 2020 angeschafft wurde. Antragsberechtigt sind Unternehmen aller Größen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe aller Branchen, die entweder einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten hinnehmen mussten oder einen durchschnittlichen Umsatzeinbruch von mindestens 30% innerhalb dieses Zeitraums verzeichnen.
Soweit die Checkliste. Herr Terdenge verweist im Gespräch ergänzend darauf, dass hochwertige mobile Geräte, richtig eingesetzt, den gewünschten Zweck erfüllen. Eingebaute Lüftungsanlagen, bei denen die angesaugte Luft nach außen geführt und die Ventilatoren elektronisch feinjustiert werden können, seien hingegen der „Goldstandard“. Der Experte für Kälte- und Klimatechnik unterstreicht, dass gleichwohl jedes Gerät zur Luftreinigung ein Plus an Gesundheitsschutz bedeutet.
Weitere Fragen beantworten Herr Terdenge und sein Team gern: Tel. 0251-2100380, Mail. kaelte@wienker-terdenge.de
Die IMW bleibt in Sachen Luftfilter am Ball und natürlich halten wir Sie auf dem Laufenden! Sollten Sie weitergehende Fragen haben oder Impulse geben wollen, bitte in der IMW-Geschäftsstelle anrufen: 030-240478710 oder eine Mail schreiben: online@imw-ev.de. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!
Ein wichtiger Hinweis von Herrn Terdenge vorab: Bei Raumluftgeräten gibt es derzeit zwei Techniken. Geräte, die mit Filtern die Luft von Corona-Viren, aber auch von Schimmel, Pollen und anderen Viren befreien sowie Filtergeräte mit UV-C-Bestrahlung, die Viren vernichten. Die Bestrahlungstechnik ist vor allem aus der Wasserreinigung etwa bei Aquarien und Gartenteichen bekannt.
Unabhängig von der Technik müssen sollten potenzielle Nutzer vor dem Kauf eines Geräts zur Luftfilterung verschiedene Punkte beachten. Wichtig sind zum Beispiel die Raumgröße in Kubik, die Luftzufuhr und die Geräuschentwicklung.
Unternehmen, die ihr Hygienekonzept um mobile Raumfilter ergänzen wollen, finden hier die wichtigsten Fragen und Antworten zu dem Thema:
1) Worauf sollte man vor dem Kauf achten?
Von zentraler Bedeutung ist die Raumgröße.
2) Beschaffenheit der Filter
Empfohlen werden sogenannte Hepa-Filter. Die Abkürzung steht für „High Efficiency Particulate Air/Arrestance“, übersetzt auf Deutsch: Schwebstoff-Filter. Geeignet sind die Klassen H13 oder H14. Sowohl bei den Filtern als auch bei den Geräten können sich Unternehmer an dem EU-Standard EN 1822 orientieren. Sind die Geräte der Norm entsprechend geprüft, kann bei richtiger Anwendung die Virenlast in einem Raum gesenkt werden.
3) Vorteile von UV-C-Geräten
Ein Vorteil der Geräte ist, dass sie zwar auch einen Luftstrom erzeugen, aber weniger laut sind als Luftfilter. Daher ist aber auch die Luftumwälzung geringer. Wichtig: Es bedarf weiterhin der Zufuhr frischer Luft. Auch in den kalten Monaten muss viel gelüftet werden.
4) Anzahl der Luftfiltergeräte
Je nach Raumgröße ist es empfehlenswert, nicht ein großes, sondern mehrere kleine Geräte aufzustellen. Auch die Geräuschentwicklung ist dann niedriger.
5) Stromverbrauch
Die meisten Geräte sind sparsam im Stromverbrauch. Der Ventilator und die Elektronik im Inneren der Geräte sind keine Stromfresser.
6) Preis
Geräte unter 500 Euro sind oft nur mit Vorbehalt empfehlenswert. Qualität hat auch bei Luftfiltern ihren Preis.
7) Wartung/ Kundendienst
Die mobilen Luftfilter sind unkompliziert im Gebrauch und benötigen keine besondere Wartung. In der Regel kann der sogenannte Vorfilter mit dem Staubsauger gereinigt werden. Die zusätzlichen leistungsstarken HEPA-Filter sollten etwa alle zwei Jahre gewechselt werden.
8) Angebot/ Marktlage
Trotz Pandemie gibt es bisher bei mobilen Geräten keine Lieferengpässe.
9) Förderungen
Bund und Länder fördern die Anschaffung mobiler Luftreiniger. Je nach Bundesland und Branche werden bis zu 100 % der Anschaffungskosten erstattet. Voraussetzung ist, dass die Geräte die in den jeweiligen Förderrichtlinien definierten Anforderungen an die technischen Daten und Eigenschaften erfüllen.
Im Rahmen der Verlängerung der Konjunkturhilfen, der sogenannten Überbrückungshilfe III Plus, wurde eine begrüßenswerte Ergänzung vorgenommen: Zu den förderfähigen Kosten zählen neben den Fixkosten nun auch die Anschaffungskosten eines Raumluftreinigers, der ab dem 01. September 2020 angeschafft wurde. Antragsberechtigt sind Unternehmen aller Größen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe aller Branchen, die entweder einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten hinnehmen mussten oder einen durchschnittlichen Umsatzeinbruch von mindestens 30% innerhalb dieses Zeitraums verzeichnen.
Soweit die Checkliste. Herr Terdenge verweist im Gespräch ergänzend darauf, dass hochwertige mobile Geräte, richtig eingesetzt, den gewünschten Zweck erfüllen. Eingebaute Lüftungsanlagen, bei denen die angesaugte Luft nach außen geführt und die Ventilatoren elektronisch feinjustiert werden können, seien hingegen der „Goldstandard“. Der Experte für Kälte- und Klimatechnik unterstreicht, dass gleichwohl jedes Gerät zur Luftreinigung ein Plus an Gesundheitsschutz bedeutet.
Weitere Fragen beantworten Herr Terdenge und sein Team gern: Tel. 0251-2100380, Mail. kaelte@wienker-terdenge.de
Die IMW bleibt in Sachen Luftfilter am Ball und natürlich halten wir Sie auf dem Laufenden! Sollten Sie weitergehende Fragen haben oder Impulse geben wollen, bitte in der IMW-Geschäftsstelle anrufen: 030-240478710 oder eine Mail schreiben: online@imw-ev.de. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!
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