Berlin, 17.09.2021
Viele IMW-Mitgliedsunternehmen überlegen und kalkulieren schon lange in Sachen Umstellung des firmeneignen Fuhrparks auf Fahrzeuge mit umweltschonenden Antrieben. IMW-Vorstand Susan Friedrich unterstützt diese Überlegungen mit Nachdruck: “Die IMW fordert schon seit Jahren eine Verkehrswende. Die Situation in den Innenstädten schadet der Wirtschaft und der Umwelt, auch die Situation der Pendler muss in den Blick genommen werden. Wer umrüstet, muss sich aber auf eine ausreichende Ladeinfrastruktur verlassen können. Davon sind wir in Deutschland leider weit entfernt.“
Aus Sicht der IMW ist eine bessere Vernetzung verschiedener Verkehrsmittel ebenso dringlich wie z.B. eine überbezirkliche Abstimmung von Baustellen in Berlin. Zudem werden mehr Lieferzonen beispielsweise für Handwerker und Baubetriebe gebraucht. Begrüßenswert aus IMW-Sicht wäre zudem, wenn das Antragsverfahren für Ladesäulen vereinfacht und mögliche Wettbewerbsnachteile im Zuge des Umstellungsprozesses der Wirtschaft durch staatliche Förderung ausgeglichen würden.
Warum jetzt E-Mobilität?
Der Umstieg auf E-Mobilität dient der Vorbereitung auf künftige gesetzliche Vorgaben, nicht zuletzt ist das Umweltbewusstsein von Firmen- wie Privatkunden in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen. Nachhaltig geführte Betriebe liegen im Trend.
Susan Friedrich hebt die Vorteile des Umstiegs auf E-Mobilität hervor: „Moderne Mobilitätsstrategien und die Frage nach der Umsetzbarkeit der Verkehrswende in den Unternehmen sind Zukunftsthemen, die jetzt angegangen werden müssen. Für unsere Betriebe ist genauso wichtig, wenn sie sich für eine Investition entscheiden und liquide Mittel binden, verlässliche gesetzliche Rahmenbedingungen zu haben. Alternative Antriebe wie grüner Wasserstoff oder erdgasbetriebene Fahrzeuge sollten in der mittelfristigen Planung berücksichtigt werden."
Alle bisherigen IMW-Veranstaltungen, die sich mit neuen Mobilitätskonzepten beschäftigten, stießen bei IMW Mitgliedsunternehmen auf großes Interesse.
Zum Nachlesen:
Zukunft des Berliner Wirtschaftsverkehrs (2019) und Elektromobilität zum Anfassen (2017)
IMW-Vorstand Susan Friedrich begrüßt deshalb das neu aufgelegte Förderprogramm "Wirtschaftsnahe Elektromobilität" (WELMO) des Berliner Senats: "Eine wichtige Maßnahme, gerade jetzt. Die Krise kann sich für kleine Unternehmen als Chance zur Modernisierung erweisen. Viele KMU und Solo-Selbständige sind durchaus gewillt, ihre Fahrzeuge zu ersetzen, sprich von umweltkritischen Verbrennungsmotoren umzusteigen. Auch Berliner Reedereien setzen bereits für Fahrgastschiffe klimafreundliche Antriebsstoffe ein. Für einen zukunftsweisenden Umstieg sind Investitionen notwendig, die vor allem in der Pandemie geschultert sein wollen."
Mit WELMO gemeinsam für die Mobilitätswende
Aus diesem Grund will der Berliner Senat Kleinst- und Kleinunternehmen, gewerblich und gemeinnützig, sowie Selbständige mit Sitz in Berlin finanziell bei der Umstellung auf umweltfreundliche Fahrzeuge unterstützen. WELMO ist Teil eines Zehn-Punkte-Plans der Landesregierung, mit dem die Stickoxidbelastung in der Stadt nachhaltig reduziert und die Modernisierung der Berliner Wirtschaft vorangebracht werden soll. Statt 6 Millionen fließen jetzt 7,8 Millionen Euro in das neue Programm.
Sowohl für rein mit Batterie oder Brennstoffzelle betriebene, als auch für Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge kann finanzielle Unterstützung beantragt werden. Damit die neue Förderung ihren Zweck erfüllt, ist sie noch passgenauer konzipiert. Wieder sollen Spediteure, Handwerksbetriebe, Pflegedienstleister oder Logistik-Unternehmen profitieren, der Fokus liegt jetzt jedoch auf elektrisch betriebenen Nutzfahrzeugen. Ab einem Netto-Listenpreis von 40 000 Euro gibt es Prämien von bis zu 15 000 Euro.
Neu aufgenommen in das Förderprogramm sind elektrische Klein- und Leichtfahrzeuge, etwa die rollenden Espresso-Bars, die auf Wochenmärkten oder auf dem Tempelhofer Feld stehen und sogenannte E-Flitzer, also per Strom betriebene, ultraleichte Zweisitzer oder Dreiräder. Gefördert wird auch eine Ladeinfrastruktur, d.h. Stromsäulen sowie anteilig der Anschluss an das Nieder- oder Mittelspannungsnetz.
Anträge können auf der Internetseite der Förderbank IBB unter www.welmo.de gestellt werden.
Die IMW wird das Thema Mobilitätswende und Wirtschafts- sowie Lieferverkehr auch weiterhin ganz oben auf der Agenda haben. Kluge Verkehrskonzepte helfen, den Dauerstau in der Stadt zu überwinden, die Planung von Lieferzeiten und Logistik in den Unternehmen zu optimieren und die Ökobilanz jedes Betriebs zu verbessern. Wir bleiben dran und freuen uns auf künftige Veranstaltungen.
Sollten Sie weitere Fragen haben, melden Sie sich bitte unter 030-240478710 in der IMW-Geschäftsstelle. Wir helfen Ihnen gerne weiter!
Aus Sicht der IMW ist eine bessere Vernetzung verschiedener Verkehrsmittel ebenso dringlich wie z.B. eine überbezirkliche Abstimmung von Baustellen in Berlin. Zudem werden mehr Lieferzonen beispielsweise für Handwerker und Baubetriebe gebraucht. Begrüßenswert aus IMW-Sicht wäre zudem, wenn das Antragsverfahren für Ladesäulen vereinfacht und mögliche Wettbewerbsnachteile im Zuge des Umstellungsprozesses der Wirtschaft durch staatliche Förderung ausgeglichen würden.
Warum jetzt E-Mobilität?
Der Umstieg auf E-Mobilität dient der Vorbereitung auf künftige gesetzliche Vorgaben, nicht zuletzt ist das Umweltbewusstsein von Firmen- wie Privatkunden in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen. Nachhaltig geführte Betriebe liegen im Trend.
Susan Friedrich hebt die Vorteile des Umstiegs auf E-Mobilität hervor: „Moderne Mobilitätsstrategien und die Frage nach der Umsetzbarkeit der Verkehrswende in den Unternehmen sind Zukunftsthemen, die jetzt angegangen werden müssen. Für unsere Betriebe ist genauso wichtig, wenn sie sich für eine Investition entscheiden und liquide Mittel binden, verlässliche gesetzliche Rahmenbedingungen zu haben. Alternative Antriebe wie grüner Wasserstoff oder erdgasbetriebene Fahrzeuge sollten in der mittelfristigen Planung berücksichtigt werden."
Alle bisherigen IMW-Veranstaltungen, die sich mit neuen Mobilitätskonzepten beschäftigten, stießen bei IMW Mitgliedsunternehmen auf großes Interesse.
Zum Nachlesen:
Zukunft des Berliner Wirtschaftsverkehrs (2019) und Elektromobilität zum Anfassen (2017)
IMW-Vorstand Susan Friedrich begrüßt deshalb das neu aufgelegte Förderprogramm "Wirtschaftsnahe Elektromobilität" (WELMO) des Berliner Senats: "Eine wichtige Maßnahme, gerade jetzt. Die Krise kann sich für kleine Unternehmen als Chance zur Modernisierung erweisen. Viele KMU und Solo-Selbständige sind durchaus gewillt, ihre Fahrzeuge zu ersetzen, sprich von umweltkritischen Verbrennungsmotoren umzusteigen. Auch Berliner Reedereien setzen bereits für Fahrgastschiffe klimafreundliche Antriebsstoffe ein. Für einen zukunftsweisenden Umstieg sind Investitionen notwendig, die vor allem in der Pandemie geschultert sein wollen."
Mit WELMO gemeinsam für die Mobilitätswende
Aus diesem Grund will der Berliner Senat Kleinst- und Kleinunternehmen, gewerblich und gemeinnützig, sowie Selbständige mit Sitz in Berlin finanziell bei der Umstellung auf umweltfreundliche Fahrzeuge unterstützen. WELMO ist Teil eines Zehn-Punkte-Plans der Landesregierung, mit dem die Stickoxidbelastung in der Stadt nachhaltig reduziert und die Modernisierung der Berliner Wirtschaft vorangebracht werden soll. Statt 6 Millionen fließen jetzt 7,8 Millionen Euro in das neue Programm.
Sowohl für rein mit Batterie oder Brennstoffzelle betriebene, als auch für Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge kann finanzielle Unterstützung beantragt werden. Damit die neue Förderung ihren Zweck erfüllt, ist sie noch passgenauer konzipiert. Wieder sollen Spediteure, Handwerksbetriebe, Pflegedienstleister oder Logistik-Unternehmen profitieren, der Fokus liegt jetzt jedoch auf elektrisch betriebenen Nutzfahrzeugen. Ab einem Netto-Listenpreis von 40 000 Euro gibt es Prämien von bis zu 15 000 Euro.
Neu aufgenommen in das Förderprogramm sind elektrische Klein- und Leichtfahrzeuge, etwa die rollenden Espresso-Bars, die auf Wochenmärkten oder auf dem Tempelhofer Feld stehen und sogenannte E-Flitzer, also per Strom betriebene, ultraleichte Zweisitzer oder Dreiräder. Gefördert wird auch eine Ladeinfrastruktur, d.h. Stromsäulen sowie anteilig der Anschluss an das Nieder- oder Mittelspannungsnetz.
Anträge können auf der Internetseite der Förderbank IBB unter www.welmo.de gestellt werden.
Die IMW wird das Thema Mobilitätswende und Wirtschafts- sowie Lieferverkehr auch weiterhin ganz oben auf der Agenda haben. Kluge Verkehrskonzepte helfen, den Dauerstau in der Stadt zu überwinden, die Planung von Lieferzeiten und Logistik in den Unternehmen zu optimieren und die Ökobilanz jedes Betriebs zu verbessern. Wir bleiben dran und freuen uns auf künftige Veranstaltungen.
Sollten Sie weitere Fragen haben, melden Sie sich bitte unter 030-240478710 in der IMW-Geschäftsstelle. Wir helfen Ihnen gerne weiter!
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Expertenrunde zur Zukunft des Berliner Wirtschaftsverkehrs in 2019
Bereits damals im Blick: Forderung nach mehr Park-and-Ride-Möglichkeiten sowie einer verbesserten, sprich zukunftsorientierten Verkehrsplanung, die alle beteiligten Institutionen, wie auch Tiefbauämter, einschliesst (Foto: Tina Merkau/ NBB).
Sollten Sie weitere Fragen zur WELMO-Förderung haben oder andere Anregungen, melden Sie sich bitte unter 030-240478710 in der IMW-Geschäftsstelle. Wir helfen Ihnen gerne weiter!
Bereits damals im Blick: Forderung nach mehr Park-and-Ride-Möglichkeiten sowie einer verbesserten, sprich zukunftsorientierten Verkehrsplanung, die alle beteiligten Institutionen, wie auch Tiefbauämter, einschliesst (Foto: Tina Merkau/ NBB).
Sollten Sie weitere Fragen zur WELMO-Förderung haben oder andere Anregungen, melden Sie sich bitte unter 030-240478710 in der IMW-Geschäftsstelle. Wir helfen Ihnen gerne weiter!