Berlin, 01.04.2022
Wirtschaft und Kultur sollen nach der Pandemie wieder auf die Beine kommen, das ist das erklärte Ziel der Berliner Landesregierung. In den vergangenen zwei Jahren wurde mit Hilfe der Liquiditätshilfen das Überleben der Unternehmen gesichert, nun sind Anschubhilfen geplant, um den Neustart zu erleichtern. Insgesamt 330 Millionen Euro will der Senat dafür zur Verfügung stellen.
Der Großteil davon, rund 290 Millionen Euro aus dem sogenannten Programm "Neustart Wirtschaft", sollen an besonders betroffene Sektoren wie die Gastronomie, den Einzelhandel und die Messebranche fließen, wie die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey gemeinsam mit den beiden Senatoren Stephan Schwarz (Wirtschaft) und Klaus Lederer (Kultur) vor wenigen Tagen in Berlin mitteilte. Die verbleibenden 40 Millionen Euro gehen demnach an private Kulturbetriebe wie Clubs und Diskotheken.
Das Geld soll aus dem Doppelhaushalt für dieses und das kommende Jahr kommen, der noch vom Parlament beschlossen werden muss. In dem Investitionspaket, das mehr als 30 passgenaue Maßnahmen bündelt, sind auch Förderprogramme enthalten, mit denen der Senat bereits vor der Corona-Krise Kultur und Wirtschaft unterstützt hat.
KMU im Fokus der Förderleistungen
Hervorhebenswert: Eines der in dem Paket enthaltenen Programme, der branchenübergreifende sogenannte Berliner InvestitionsBONUS, soll Investitionsanreize für Unternehmen setzen. Erstmals erhalten damit kleine und mittelständische Unternehmen, inklusive des Dienstleistungs- und Handwerkssektors sowie freiberuflich Tätige, Zugang zu Investitionszuschüssen. Rund 140 Millionen Euro sind vom Gesamtpaket dafür vorgesehen. Ergänzend wurden zahlreiche branchenspezifische Maßnahmen mit den Betroffenen vereinbart, um die Bereiche Tourismus, Gastronomie, Veranstaltungswirtschaft, Handel und Kreativwirtschaft nachhaltig zu stärken. So sollen der Tourismus und die Messewirtschaft beispielsweise mit Marketingprogrammen unterstützt werden. Im Kulturbereich lösen die Gelder die Soforthilfe ab. Jetzt gilt es, neue Kulturprojekte anzuschieben und das Publikum zurückzugewinnen. Eine Hilfe für die Künstlerinnen und Künstler wie auch für den Tourismus.
Aus Sicht von IMW-Vorstand Susan Friedrich setzt die Politik damit das richtige Signal: “Das umfangreiche Maßnahmenpaket des Berliner Senats ist dringend erforderlich, um Aufbruchstimmung zu verbreiten. Der entsetzliche Krieg in der Ukraine und die Nachwirkungen der Pandemie sorgen fortdauernd für Unsicherheit, umso wichtiger sind Investitionsanreize und Zuschüsse für Marketing oder neue Projekte. Nur so können gerade auch kleinste und kleine Unternehmen wieder Kräfte sammeln und sichere Arbeitsplätze gewährleisten.“
Starten soll das Programm am 1. April, kündigte die Regierende Bürgermeisterin an. Die neuen Mittel stehen allerdings noch unter Haushaltsvorbehalt. Den Haushalt wird das Parlament voraussichtlich im Juni beschließen.
Der Großteil davon, rund 290 Millionen Euro aus dem sogenannten Programm "Neustart Wirtschaft", sollen an besonders betroffene Sektoren wie die Gastronomie, den Einzelhandel und die Messebranche fließen, wie die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey gemeinsam mit den beiden Senatoren Stephan Schwarz (Wirtschaft) und Klaus Lederer (Kultur) vor wenigen Tagen in Berlin mitteilte. Die verbleibenden 40 Millionen Euro gehen demnach an private Kulturbetriebe wie Clubs und Diskotheken.
Das Geld soll aus dem Doppelhaushalt für dieses und das kommende Jahr kommen, der noch vom Parlament beschlossen werden muss. In dem Investitionspaket, das mehr als 30 passgenaue Maßnahmen bündelt, sind auch Förderprogramme enthalten, mit denen der Senat bereits vor der Corona-Krise Kultur und Wirtschaft unterstützt hat.
KMU im Fokus der Förderleistungen
Hervorhebenswert: Eines der in dem Paket enthaltenen Programme, der branchenübergreifende sogenannte Berliner InvestitionsBONUS, soll Investitionsanreize für Unternehmen setzen. Erstmals erhalten damit kleine und mittelständische Unternehmen, inklusive des Dienstleistungs- und Handwerkssektors sowie freiberuflich Tätige, Zugang zu Investitionszuschüssen. Rund 140 Millionen Euro sind vom Gesamtpaket dafür vorgesehen. Ergänzend wurden zahlreiche branchenspezifische Maßnahmen mit den Betroffenen vereinbart, um die Bereiche Tourismus, Gastronomie, Veranstaltungswirtschaft, Handel und Kreativwirtschaft nachhaltig zu stärken. So sollen der Tourismus und die Messewirtschaft beispielsweise mit Marketingprogrammen unterstützt werden. Im Kulturbereich lösen die Gelder die Soforthilfe ab. Jetzt gilt es, neue Kulturprojekte anzuschieben und das Publikum zurückzugewinnen. Eine Hilfe für die Künstlerinnen und Künstler wie auch für den Tourismus.
Aus Sicht von IMW-Vorstand Susan Friedrich setzt die Politik damit das richtige Signal: “Das umfangreiche Maßnahmenpaket des Berliner Senats ist dringend erforderlich, um Aufbruchstimmung zu verbreiten. Der entsetzliche Krieg in der Ukraine und die Nachwirkungen der Pandemie sorgen fortdauernd für Unsicherheit, umso wichtiger sind Investitionsanreize und Zuschüsse für Marketing oder neue Projekte. Nur so können gerade auch kleinste und kleine Unternehmen wieder Kräfte sammeln und sichere Arbeitsplätze gewährleisten.“
Starten soll das Programm am 1. April, kündigte die Regierende Bürgermeisterin an. Die neuen Mittel stehen allerdings noch unter Haushaltsvorbehalt. Den Haushalt wird das Parlament voraussichtlich im Juni beschließen.
Diesen Beitrag teilen über:

Haben Sie Fragen? Nehmen Sie gern Kontakt mit der Berliner IMW-Geschäftsstelle auf, entweder telefonisch unter 030-240478710 oder via Mail an online@imw-ev.de. Wir unterstützen Sie gern!