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Kempen, 08.04.2022

Homeoffice auf dem Prüfstand


Forum Mittelstand Niederrhein: Corona hat flexibleres Arbeiten befördert


Corona veränderte die Arbeitswelt nachhaltig. Das machte das erste „Forum Mittelstand Niederrhein“ im Jahr 2022 in Kempen deutlich. Im Technologiezentrum Niederrhein (TZN) lautete das Thema „Führung während und nach der Pandemie – was können wir aus der Krise für den Führungsalltag von morgen lernen?“ Schließlich habe es durch Corona große Umwälzungen gegeben, betonte Jens Ernesti, Dezernent der Kreisverwaltung für Arbeit, Gesundheit und Soziales, in seiner Begrüßung stellvertretend für den erkrankten TZN-Geschäftsführer Dr. Thomas Jablonski.

Die Corona-Pandemie führte eine Ausnahmesituation herbei, die insbesondere bei der Büroarbeit große Veränderungen wie im Zeitraffer produzierte. Das bekräftigten unisono Nils Schmidt, Vorstand des Verbandes für Fach- und Führungskräfte (DFK), und Prof. Dr. Olaf Bogdahn von der IST-Hochschule für Management, in ihren Impulsreferaten. "Die Krise macht deutlich, dass zeitlich flexibles Arbeiten möglich ist.", so Schmidt. Das bestätige auch eine Umfrage unter Fach- und Führungskräften. Danach werde ortsunabhängiges Arbeiten normal, es seien weniger Dienstreisen erforderlich. "Zukünftig brauchen wir für die  Formen des flexibleren Arbeitens klare Regeln.", so Prof. Bogdahn. "Das sei Aufgabe der Unternehmen.", betonte Schmidt: „Die können das, das hat die Pandemie gezeigt. Gesetzliche Regeln können das nicht abdecken.“

Doch nicht alle sind uneingeschränkt für Homeoffice. Schwierig sei etwa die Frage des Teamgeistes, machte in der lebhaften Diskussion Lars Kothes (kothes GmbH) deutlich. „Die Teams zerlaufen ein wenig, Versuche wie virtuelle Kaffeepausen haben nicht funktioniert. Jetzt senden wir monatlich eine Videobotschaft des Chefs an alle Mitarbeiter." Auf eine entsprechende Frage des Willicher Bürgermeisters Christian Pakusch empfahl Prof. Bogdahn, in Sachen Motivationsförderung nicht immer alle Mitarbeiter auf einmal - etwa bei einer großen Stadtverwaltung - zusammenbringen zu wollen, sondern dies beispielsweise in Fachbereiche zu unterteilen. Dies sei oft wirksamer für den Teamgeist.

"Das Viersener Unternehmen Mars setzt auf einen Mitarbeitertag einmal im Jahr.", bekräftigte Produktionsleiterin Dr. Hannah Herlemann-Wegener (Mars Confectionery Supply GmbH) in der von Prof. Dr. Thomas Merz (IST-Hochschule Düsseldorf) moderierten Veranstaltung. Zuletzt richtete Mars diesen Mitarbeitertag digital - inklusive Party-Abend mit DJ - aus. „Den Wein dazu schickten wir den Mitarbeitern nach Hause.“ Frau Herlemann-Wegener machte aber auch die Grenzen des flexiblen Arbeitens deutlich: „Schoko-Riegel können wir nicht im Homeoffice einpacken.“

Gemeinsam mit der Interessenvereinigung Mittelständische Wirtschaft e.V. (IMW) veranstalten die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) Kreis Viersen und das Technologie- und Gründerzentrum Niederrhein (TZN) das Forum Mittelstand Niederrhein. Die nächste Veranstaltung findet am 17. Mai im Stahlwerk Becker in Willich statt. Dann lautet das Thema „Cyber Security im Mittelstand.“ Mehr Infos hier.

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Forum Mittelstand Niederrhein: Corona hat flexibleres Arbeiten befördert
Foto: Malte Schmitz

Mit dem Thema "Führung während und nach der Pandemie" beschäftigte sich das Forum Mittelstand Niederrhein im Technologie- und Gründerzentrum Niederrhein (v.l.) Uta Pricken (TZN), Mark Ludwig (IMW), Jens Ernesti (Kreis Viersen), Nils Schmidt (DFK), Lars Kothes (kothes GmbH), Dr. Hannah Herlemann-Wegener (Mars) und Moderator Prof. Dr. Thomas Merz (IST-Hochschule Düsseldorf).

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