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Tönisvorst, 15.05.2024

Vom richtigen Umgang im Unternehmen


Das zweite Forum Mittelstand Niederrhein befasste sich mit Grenzen von Führungskräften.


Im Rahmen seines Vortrags zeigt Prof. Dr. Olaf Bogdahn einen kurzen Videoclip. Zu sehen ist ein Pärchen, das sich einander zugewandt im Bett unterhält. Genauer gesagt, fordert sie ihn hartnäckig und mit immer mehr Nachdruck dazu auf, die „drei kleinen Wörter“ zu sagen. Das Publikum denkt, dass sie einen Liebesschwur hören möchte. Doch weit gefehlt: Irgendwann gibt der Mann seufzend nach und sagt, was sie hören möchte: „Du hast Recht!“ Seine Partnerin feiert diesen Sieg lautstark. Und die Zuschauerinnen und Zuschauer schmunzeln über diese Pointe. Mit dieser überspitzten Szene macht der Referent augenzwinkernd deutlich, woran es in manchen (beruflichen) Beziehungen hapern kann: Der eigene Standpunkt wird absolut gesetzt, anstatt auch aufs Gegenüber zuzugehen. Wie eine konstruktive Auseinandersetzung aussehen kann, dazu gab Bogdahn konkrete Tipps. Zum Beispiel riet er, bei einer Konfrontation auch mal einen „Schritt zur Seite zu gehen“, ohne dies als persönliche Niederlage zu werten.

Die zweite Veranstaltung der Reihe „Forum Mittelstand Niederrhein“ von WFG und der Interessenvereinigung Mittelständische Wirtschaft e.V. befasste sich am Mittwochabend mit den „(rechtlichen) Grenzen einer Führungskraft“. Experten waren der Betriebswissenschaftler Olaf Bogdahn von der IST-Hochschule für Management in Düsseldorf und der Jurist Nils Schmidt, Vorstand beim DFK – Verband für Fach- und Führungskräfte. Bei action medeor in Tönisvorst befassten sie sich mit der Frage, wie Vorgesetzte mit Mitarbeitenden umgehen sollten, die aus einer „Oppositionsmentalität“ heraus agieren. Gastgeberin Dr. Angela Zeithammer vom Medikamentenhilfswerk konnte viele Interessierte im Raum „Karibu“ begrüßen.

Eine Kernaussage von Nils Schmidt lautete: Am rechtlichen Spielraum hat sich für Führungskräfte in den vergangenen Jahrzehnten kaum etwas geändert. „Jemanden einfach rausschmeißen, weil einem die Nase nicht passt, war noch nie möglich“, nannte er als Beispiel. Allerdings müssten Führungskräfte heute viel sensibler agieren. Denn Grenzüberschreitungen haben – zum Glück – viel häufiger Konsequenzen. Die entsprechenden Stichworte sind bekannt: „Me too“, „Equal Pay“, „Diversity“. Schmidt führte in seiner Präsentation zudem die Abkürzung „FüPoG“ auf, die für das Gesetz zur gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen steht.
Thematisiert wurden nicht nur die Grenzen von Führungskräften, sondern auch von Mitarbeitenden – insbesondere, was die Nutzung von digitalen Medien angeht. „Schmähkritik ist nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt“, so die eindeutige Aussage des Juristen. Normale Kritik müssen sich Vorgesetzte aber durchaus gefallen lassen.

Nach einer offenen und lebhaften Diskussion rund um das Thema, mit Unternehmer Hermann Borgmann und Arbeitsrechtler Michael Fechler von der Unternehmerschaft Niederrhein e.V. lud Dr. Angela Zeithammer zu einem Rundgang von action medeor sowie zu einem Imbiss im Foyer ein.
Das nächste Forum Mittelstand findet am 25. Juni im Niederkrüchtener Golfclub statt. Zum Thema  „Wie KMU die Wärmewende meistern“ spricht Prof. Dr. Joachim Schettel vom Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule Niederrhein.

Anmeldungen sind hier möglich: Forum Mittelstand Niederrhein 25.06.2024


 

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Das zweite Forum Mittelstand Niederrhein befasste sich mit Grenzen von Führungskräften.
Freuten sich über den gelungenen Abend in Tönisvorst (v.l.) Dr. Angela Zeithammer (action medeor), Hermann Borgmann (Borgmann Automobilhändler GmbH), Armin Möller, Uta Pricken (beide WFG), Nils Schmidt (DFK), Udo M. Strenge (Interessenvereinigung Mittelständische Wirtschaft), Prof. Dr. Olaf Bogdahn (IST-Hochschule) und Michael Fechler (Unternehmerschaft Niederrhein). Foto: gymi media

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