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Berlin-Kreuzberg, 11.11.2025

Wie wird Mobilität in der Metropolregion 2025 - 2025 weiterhin möglich?


Berlin - Perspektiven der Mobilität


"Spannend. Wichtige und transparente Informationen. Konstruktive Diskussion. Wirklich gute Ideen und beschlossene Massnahmen und Planung. Wir fühlen uns in unseren Belangen verstanden - das BerlinBashing gehört der Vergangenheit an. Berlins ÖPNV ist einmalig in Dichte und Erreichbarkeit von Zielen in Deutschland, wenn nicht gar Europa".
Das waren nur einige Meinungsäusserungen aus den Reihen zahlreicher Unternehmer*innen, die den Weg auf Einladung des traditionellen Mittelstandsforums Metropol in die Zentrale der BVG AG an der Holzmarktstrasse gefunden hatten. Das Thema: "Mobilität in Berlin und der Region 2025 - 2035 - Perspektiven".
Die IMW e.V., vertreten durch den Vorstand Udo M. Strenge ( Moderator ) und Europabüroleiterin Eliana Calò, hatte im Vorfeld des Abends unter den Mitgliedsbetrieben der Hauptstadtregion einen kleinen Fragekatalog erarbeitet, auf den die beiden Hauptredner informativ eingingen.
Helene Anders, Vorstand FKU e.V. , begrüsste die Gäste und verwies auf die mehr als 10 jährige Tradition der Reihe Mittelstandsforum Metropol und der gemeinsamen Arbeit von IMW e.V. und FKU e.V. im Raum Berlin.

Verkehrssenatorin Ute Bonde, seit Mai 2024 im Amt, informierte die Teilnehmer über die Herausforderungen anlässlich der massiven Kürzungen im aktuellen und zukünftigen Haushalt des Landes Berlin vor allem in Hinblick auf die aktuelle und zukünftige Mobilität, diskutierte faktenreich über die Notwendigkeiten der Unterstützung der Gewerbetreibenden ( u.a. verbesserte Ladezonenregelungen - aktuell Kantstrasse, Handwerkerparken als gemeinschaftliche Aufgabe von Senat und Bezirken zur Vermeidung unterschiedlicher Genehmigungsverfahren ! ), mit Hilfe bereits verfügbarer digitaler Verfahren im Rahmen der aktuellen Verwaltungsreform ( Vigniette ).
Neue, zusätzliche Busspuren mit integrierten Radfahrlösungen, somit Interessenausgleich von Fuss-, Rad-, ÖPNV- und Individualverkehr sollen jeweils in einem Paket je Sanierungsmassnahme eingebunden sein - da wo es technisch möglich ist. 
Auch wichtige Informationen über das aktuelle und zukünftige Brückensanierungs- oder Instandsetzungsmassnahmen ( mit verkürztem Genehmigungsverfahren ! ) und die zeitnahe Beendung der bautechnisch bedingten Nadelöhre, wie z.B. Elsenbrücke, werteten die Anwesenden - natürlich - auch als Prüfstein politischen Handelns.

Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der BVG AG, der vor seinem Amtsantritt 2024 in Hamburg Mobilität massgeblich mit beeinflusst hat, konnte verkünden, dass durch laufenden Einsatz neu angeschaffter U-Bahnzüge und E-Busse die Zuverlässigkeit ( geringere Wartungsunterbrechungen, bessere digitale Ausstattung ) die technische Zuverlässigkeit, nach längerer Zeit des Frustes bei den Fahrgästen, spürbar zunimmt. Personalzuwachs in allen Bereichen im 4-stelligen Bereich stelle auch Zukunfstsicherung
( trotz Babyboomerphänomen ) dar. Im Dialog mit Senatorin Ute Bonde gab er Informationen über aktuelle, zeitnahe Erweiterungspläne für die U3 - Mexikoplatz ( bereits im Bau ! ), sowie Verlängerungen der U 7 und U 8 bis hin zum BER und den Anbindungen der neuen Wohngebiete, z.B. im Norden, Süden, Südwesten Berlins. 
Aus Haushaltsgründen sind in den nächsten Jahren weitere Massnahmen im Bereich der U-Bahn eher nicht zu erwarten - aber immerhin!
Der Ausbau diverser TRAM-Linien ( wie z.B. der M 10 ) ist da, wo U Bahnbau nicht rentabel ist, eine sinnvolle Ergänzung der Anbindung diverser Kieze ans Gesamtnetz.
Frau Bonde ergänzte diese Informationen noch mit Hinweisen auf Massnahmen der S-Bahn zur Verbesserung der Lückenschlüsse, wie z.B. der Verbindungen der S 25/Schönholz ( zweigleisiger Ausbau ! ) und einiger anderer Engstellen im Netz.  

Ein Highlight war die Darstellung und Diskussion mit Henrik Falk für ein ambitioniertes Ziel der Einführung autonomer Verkehrsmittel an den Stellen Berlins, an denen es technisch möglich ist. Und bald möglich sein wird. 
"Die Technik ist da, funktioniert und kann eingesetzt werden. Nun liegt es am Willen und der Bereitschaft der Berliner, was weiter geschieht", so Henrik Falk. 
Ergebnis solcher technischer Lösungen sei die Möglichkeit, kontrolliert und sicher Taktverkürzungen und damit schnelleren Verkehrsfluss bei Bahnen, Trams, Bussen zu erzielen. Und bessere Infoservices.
Die Teilnehmer kannten autonome U-Bahnlösungen, z.B. aus Kopenhagen, aber auch Henrik Falks Wirken in Hamburg hat bereits die ersten Erfahrungen (Hamburger Hafencity, seit 08/25 auch Strecken in der City) bestätigt. 
Das erklärte Ziel ist: 1,2 Mio > 23 Std/Tag stehende individual - KFZ im Bereich der City, aber perspektivisch auch im Speckgürtel,  on demand einzusetzen, damit für alle ein serviceorientierter Individualverkehr, ohne ständig ein eigenes KFZ vorhalten zu müssen, möglich ist. Denn 1 Bus mit 15 - 30 Plätzen ersetzt i.d.R. in der Singlehauptstadt Europas bis zu 20 KFZ. Und die idividuelle Route, aber auch geringere Staubelastung ist garantiert. Es kommt also immer auf die Bedürfnisse und den Mix an Möglichkeiten an.
Die Diskussionen setzen sich dann noch beim Stay together konkret fort. 
"Wir bedanken uns bei den beiden Referenten, unseren Mitglieledsbetrieben für die engagierte Diskussion und werden ein wachsames Auge auf die Entwicklungen der Mobilität, wie auch der Nutzungsmöglichkeiten des öffentlichen Verkehrsrauimes für die Betriebe im Alltag haben", schloss Udo M. Strenge die offizielle Diskussion.

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Berlin - Perspektiven der Mobilität
Verkehrssenatorin Ute Bonde, Henrik Falk (Vorstandsvorsitzender der BVG AG), Udo M. Strenge (Vorstand IMW e.V.), Helene Anders (Vorstand FKU e.V.), Eliana Calò (IMW e.V.), Cedrik Lutz (Vorstand FKU e.V.).
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