Mittelstandsforum Metropol 2017

Xing, Pinterest, Facebook, Instagram, Snapchat - Was darf es sein?

13
September2017

Über 50 interessierte Firmeninhaber*innen folgten am 11.09.2017 der Einladung des FKU Friedrichshain Kreuzberger Unternehmervereins und der IMW Interessenvereinigung Mittelständische Wirtschaft e.V. in die Galerie der Reederei Riedel, um sich über Social Media und damit über die zahlreichen Instrumente zu informieren. Herr Freise, Firmenchef der Reederei Riedel GmbH, begrüßte die zahlreichen Gäste und erläuterte die Investitionen am Firmenstandort Nelapastraße und berichtete über die zukünftigen Planungen.

PR-Beraterin (DAPR) Nadja Bungard moderierte den Abend und zeigte, dass die überwiegende Mehrheit von Handwerksunternehmen über kaum eine aussagekräftige Internetseite verfüge und demnach Social Media Instrumente eher selten bis gar nicht genutzt werden. Das war ein Grund für sie, die "medien-sprechstunde" zu initiieren, in der einmal monatlich digitale Themen und Fachvorträge auf der Agenda stehen.

Über allen Social Media Instrumente steht stets die Fragen von Nutzen und Aufwand. Kleinere Unternehmen bedienen sich vor allem Facebook. "Eine Alternative, sich mit einem überschaubaren Aufwand bekannter zu machen, ist das Business-Netzwerk Xing.", so Peter Wode. Jedoch kostet auch die Nutzung von Xing Zeit, Anfragen und Einladungen effektiv abzuarbeiten, zu filtern und letztlich gewinnbringend umzusetzen. Auch Xing als börsennotiertes Unternehmen mit Sitz in Hamburg verfolgt ein unmittelbares Geschäftsinteresse.
Nach Ansicht des Xing-Experten Peter Wode kommt WhatsApp eine immer größere Bedeutung zu. Der zeitnahe Informationsfluss über z.B. anstehenden Lieferungen, Bestellungen, Terminen findet teilweise bereits über WhatsApp statt.

Jörg Arras, Inhaber SMG-Treppen, hat sich mit seinem Unternehmen auf Treppenbau spezialisiert und nutzt nach eigener Aussage intensiv Werbung über Social Media und hier insbesondere Pinterest. Der Zeitaufwand liegt bei 8 Stunden und mehr pro Woche: Treppen finden und fotografieren, Fotos einstellen, Texte für einen eigenen Blog schreiben, Fragen beantworten u.v.m.
Kontinuierlich hat er den Social Media Bereich aufgebaut. "Mit einem anfassbaren Produkt ist es einfach, eine Erlebniswelt zu schaffen und darüber mittlerweile in einen weltweiten Austausch mit Bestandskunden und Neu-Kunden zu kommen. Wir finden dadurch unsere Wunschkunden. Hier stimmt die Chemie von Anfang an.", so Jörg Arras.

Eines bleibt, welches Instrument sinnvoll ist, muss letzten Endes, wie immer, der Unternehmer selbst entscheiden.



 
Der Social Media Abend wurde passenderweise über Snapchat übertragen.
 
v.l.n.r. Jörg Arras (Inhaber SMG-Treppen), Nadja Bungard (Online Relations & Social Media), Peter Wode (Xing-Experte)
 

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