Berlin, 05.04.2018
Längst ist Realität, was manch einer noch als Zukunftsmusik abtut. Digitalisierung und Industrie 4.0 sind aus vielen Bereichen der Wirtschaft nicht mehr wegzudenken. Mittelstand und Handwerksbetriebe, die die Auseinandersetzung mit beiden Themen bislang gemieden haben, sollten alle Informationsangebote in Sachen digitale Umrüstung nutzen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und die Chancen für das eigene Unternehmen zu nutzen. Welche Arbeitsprozesse kann ich mithilfe digitaler Technik in meinem Unternehmen, in meiner Branche verbessern, wo sind die Grenzen? Wie hoch sind die Kosten? Welcher Aufwand kommt auf mich zu? Wer Antworten auf diese Fragen zusammenträgt, ist schon mittendrin im Thema.
Digitalisierung und Industrie 4.0 bedingen sich gegenseitig: Im Zeitalter der sogenannten vierten Industriellen Revolution - nach Dampfmaschine, Fließband und Computer - werden Dienstleister, Maschinen, Produkte und Kunden dank Internet zunehmend miteinander vernetzt. Damit die neue Kommunikation zwischen Betrieb und Kundschaft reibungslos funktioniert, bedarf es passgenauer, nutzerfreundlicher Software, qualifizierter Mitarbeiter und der Bereitschaft, bewährte interne Strukturen den neuen Erfordernissen anzupassen. Studien zufolge sind inzwischen rund 50% des Mittelstands in irgendeiner Form mit der Digitalisierung in ihren Unternehmen befasst, 32% gelten hingegen als Nachzügler und nur 19 % als echte Vorreiter beim Ausbau digitaler Prozesse in ihren Unternehmen. Die Zahlen spiegeln wider, dass vielen KMU die Chancen der Digitalisierung noch nicht ganz deutlich geworden sind. Fest steht: Wer sich den Herausforderungen der Industrie 4.0 nicht stellt, verspielt wertvolles Potenzial seines Unternehmens.
Die Unternehmen können den tiefgreifenden Umbruch, den die Digitalisierung für die Wirtschaft darstellt, jedoch nicht allein schultern. Die Politik ist in der Pflicht, als Grundvoraussetzung der Digitalisierung den lange verschlafenen Ausbau der digitalen Netze zu beschleunigen. In Betrieben, die mit schwachem Internet zu kämpfen haben, löst das Schlagwort von der Industrie 4.0 nur Bitterkeit aus. Die neue Bundesregierung und insbesondere die für diese Fragen zuständige Kanzleramtsministerin Dorothee Bär wird daran gemessen werden, ob sie die vollmundigen Versprechungen im Hinblick auf die flächendeckende Versorgung mit Glasfaser wird erfüllen können. Gleiches gilt für die dringend notwendigen Anstrengungen in Sachen Datensicherheit und die wirksame Kontrolle der sozialen Netzwerke. Der Nachholbedarf und die anstehenden Aufgaben auf dem Feld der Digitalisierung sind riesig. Ebenso groß wie die berechtigten Erwartungen von Mittelstand und Handwerksbetrieben. Und zuletzt: auch im IT-Bereich herrscht Fachkräftemangel. Seien Sie schnell und gründlich bei Initiierung der notwendigen Prozesse.
Digitalisierung und Industrie 4.0 bedingen sich gegenseitig: Im Zeitalter der sogenannten vierten Industriellen Revolution - nach Dampfmaschine, Fließband und Computer - werden Dienstleister, Maschinen, Produkte und Kunden dank Internet zunehmend miteinander vernetzt. Damit die neue Kommunikation zwischen Betrieb und Kundschaft reibungslos funktioniert, bedarf es passgenauer, nutzerfreundlicher Software, qualifizierter Mitarbeiter und der Bereitschaft, bewährte interne Strukturen den neuen Erfordernissen anzupassen. Studien zufolge sind inzwischen rund 50% des Mittelstands in irgendeiner Form mit der Digitalisierung in ihren Unternehmen befasst, 32% gelten hingegen als Nachzügler und nur 19 % als echte Vorreiter beim Ausbau digitaler Prozesse in ihren Unternehmen. Die Zahlen spiegeln wider, dass vielen KMU die Chancen der Digitalisierung noch nicht ganz deutlich geworden sind. Fest steht: Wer sich den Herausforderungen der Industrie 4.0 nicht stellt, verspielt wertvolles Potenzial seines Unternehmens.
Die Unternehmen können den tiefgreifenden Umbruch, den die Digitalisierung für die Wirtschaft darstellt, jedoch nicht allein schultern. Die Politik ist in der Pflicht, als Grundvoraussetzung der Digitalisierung den lange verschlafenen Ausbau der digitalen Netze zu beschleunigen. In Betrieben, die mit schwachem Internet zu kämpfen haben, löst das Schlagwort von der Industrie 4.0 nur Bitterkeit aus. Die neue Bundesregierung und insbesondere die für diese Fragen zuständige Kanzleramtsministerin Dorothee Bär wird daran gemessen werden, ob sie die vollmundigen Versprechungen im Hinblick auf die flächendeckende Versorgung mit Glasfaser wird erfüllen können. Gleiches gilt für die dringend notwendigen Anstrengungen in Sachen Datensicherheit und die wirksame Kontrolle der sozialen Netzwerke. Der Nachholbedarf und die anstehenden Aufgaben auf dem Feld der Digitalisierung sind riesig. Ebenso groß wie die berechtigten Erwartungen von Mittelstand und Handwerksbetrieben. Und zuletzt: auch im IT-Bereich herrscht Fachkräftemangel. Seien Sie schnell und gründlich bei Initiierung der notwendigen Prozesse.
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Das Thema Digitalisierung steht immer wieder auf der IMW-Agenda, so auch anlässlich der Auftaktveranstaltung am 20.03.2018 im Technologie- und Gründerzentrum Niederrhein in Kempen. Die Reihe Forum Mittelstand Niederrhein wird durch die IMW Interessenvereinigung Mittelständische Wirtschaft und das TGZ Niederrhein seit nunmehr fünf Jahren im Landkreis Viersen organisiert. Am 15.11.2018 widmet sich das Forum Mittelstand LDS 2018 unter dem Titel "Digitalisierung - Wie fit ist Ihr Unternehmen?" den digitalen Veränderungsprozessen an der Technischen Hochschule in Wildau (Foto: Roland Busch).