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Tönisvorst, 27.09.2019

Abfallfreie Wirtschaft - Vision oder Realität?


Kreislaufwirtschaft ist Thema beim "Forum Mittelstand Niederrhein"


„Wie wird eine gesunde Kreislaufwirtschaft nachhaltig?“ Mit dieser Frage beschäftigte sich der vierte und vorletzte Vortragsabend der diesjährigen Reihe „Forum Mittelstand Niederrhein“. Sie steht unter der Schirmherrschaft von Landrat Andreas Coenen und fand in den Räumen von Action Medeor in Vorst statt, gemeinsam ausgerichtet vom Technologie- und Gründerzentrum Niederrhein (TZN) in Kempen und der Interessenvereinigung Mittelständische Wirtschaft (IMW).

Das Thema des Abends war einer neuen industriellen Revolution gewidmet, vor der die Wirtschaft steht: Es geht die Zeit zu Ende, in der Themen wie Klimawandel, Abfallprobleme und Ressourcenknappheit allein mit Reduktion gelöst wurden. Es ist längst ein Bewusstsein dafür geschärft worden, dass eine gesunde Kreislaufwirtschaft mit Wertschöpfung der richtige Weg ist, die genannten Probleme bestmöglich zu lösen. Die Verbraucher sind für diese Themen sensibilisiert und werden immer kritischer. Die neuen Einsichten bieten aber auch viele Chancen für neue Geschäftsmodelle. Nötig ist dafür aber erst einmal ein Überdenken von Design- und Entwicklungsprozessen bei Produkten und Gebäuden.

Gastgeber Bernd Pastors von Action Medeor konnte eine große Zahl von heimischen Unternehmern, Vertretern aus Politik und Verwaltung sowie Interessenverbänden und Organisationen begrüßen. Im Mittelpunkt des Treffens stand ein lebendiges Referat des Stadtplaners und Geschäftsführers C2C Expo Lab in Venlo, Michel Weijers. Er zeigte auf, welche Chancen diese New Economy bietet und was das für die Region bedeutet.

Jährlich gelangen laut einer EU-Statistik fast drei Milliarden Tonnen hochwertiger Stoffe in Verbrennungs- und Müllanlagen. Dagegen steht das Konzept „Cradle to cradle“ („Von der Wiege zur Wiege“). Es strebt eine abfallfreie Wirtschaft an, bei der alle verwendeten Materialien dauerhaft als Nährstoffe dienen können und Firmen keinerlei umwelt- oder gar gesundheitsschädliche Stoffe mehr verwenden. Michel Weijers zeigte am Beispiel des vielgerühmten neuen Stadthauses in Venlo auf, dass dies keine Vision bleiben muss, sondern in der Realität umgesetzt werden kann. Es wurden nur Materialien verwendet, die ohne Giftstoffe auskommen. 40.000 Besucher haben sich die revolutionäre Bauweise angesehen.

Interessant für Tönisvorst ist das Thema auch vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um einen eventuellen Rathausneubau für die Apfelstadt. Das 53 Millionen Euro teure und für 900 Mitarbeiter ausgelegte Venloer Rathaus wurde am Ende sogar 1,5 Millionen Euro billiger als eingeplant. Untere anderem, weil man auf vieles verzichtete, das nicht unbedingt notwendig war.

Die nächste Veranstaltung der Reihe "Forum Mittelstand Niederrhein" findet am 12.11.2019 um 18 Uhr im Rathaus Nettetal statt. Vorgestellt und diskutiert werden veränderte und neue Anforderungen an Führungskräfte in der digitalen Arbeitswelt.
 

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Kreislaufwirtschaft ist Thema beim
Veranstalter Uta Pricken (TZN) und Karin Drabben (IMW), Gastgeber Bernd Pastors (Action Medeor) und Impulsgeber Michel Weijers (GF C2C ExpoLAB) sowie Podiumsteilnehmer Heinz-Willi Stefes (WFG Kreis Viersen) und Martin Schüten (DGM Architekten Partnerges. mbB) mit Moderator Prof. Dr. Thomas Merz (IST-Hochschule für Management) des Abends im Hause Action Medeor. Seit über 50 Jahren engagiert sich Action Medeor für die Gesundheit der Menschen als gemeinnützige Organisiation und wird auch als "Notapotheke der Welt" bezeichnet.

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