Berlin, 18.03.2020
Die IMW begrüßt nachdrücklich den Beschluss des Berliner Senats, ein Zuschussprogramm für KMU und Solo-Selbstständige aufzulegen. Geplant ist, Selbstständige nicht nur in der Kreativbranche, sondern auch andere Kleinselbständige mit jeweils 15.000 Euro zu unterstützen. Unbürokratisch und schnell. Im Fokus stehen alle, die die Kriterien der bisher aufgelegten Förderprogramme nicht erfüllen beziehungsweise nicht von Steuerermäßigungen profitieren können.
Die Tatsache, dass der Senat mit bis zu 20.000 Anträgen allein von Solo-Selbstständigen rechnet, verdeutlicht die Dringlichkeit des Programms. Aktuell wird von einem Volumen von 300 Millionen ausgegangen, das für das geplante Zuschussprogramm zur Verfügung gestellt werden soll.
Seit Beginn der Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona - Virus appelliert die IMW an die Politik, die existenzbedrohenden Folgen für die kleinen und mittleren Unternehmen in den Blick zu nehmen. Gefragt sind schnelle Unterstützungsleistungen, um den Verlust tausender Arbeitsplätze in Berlin und bundesweit, aber auch einen massenhaften Anstieg von Insolvenzen zu verhindern. Tagtäglich gehen in der IMW-Geschäftsstelle die Hilferufe verzweifelter UnternehmerInnen ein, die durch die zunehmende Stilllegung der Wirtschaft in eine katastrophale Situation geraten und nicht mehr wissen, wie sie die laufenden Kosten bewältigen sollen. Der wirtschaftliche Kollaps ist in der Mehrheit der Fälle gleichbedeutend mit dem privaten Ruin. Die wenigsten KMU und Kleinselbstständigen verfügen über nennenswerte Rücklagen, um Mieten, Steuern, Gehälter, Sozialabgaben sowie alle anderen anfallenden Gebühren und Abgaben zu begleichen. Die absehbaren Folgen sind flächendeckende Unternehmensschließungen, Massenarbeitslosigkeit und eine rapide wachsende Armutsquote.
Die Corona-Krise ist die größte Herausforderung für unser Land seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Der Berliner Senat reagiert mit seiner Ankündigung, ein Hilfsprogramm für KMU auflegen zu wollen, auf diese Tatsache. Der Bund und alle übrigen Bundesländer sind in der Pflicht, dem Berliner Vorbild zu folgen. Erleichterungen beim Kurzarbeitergeld, KfW-Hilfskredite, Steuernachlässe oder Stundungen von Sozialbeiträgen - all das sind begrüßenswerte Maßnahmen, sie reichen jedoch ebenso wenig aus wie die geplante Vereinfachung beim Zugang zu Hartz IV. Auch Bayern richtete ein Notfallfonds ein, über den Solo-Selbständige unbürokratisch 5.000 Euro zu erhalten, um fällige Rechnungen begleichen zu können (Soforthilfe Corona Bayern Link).
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Die kleinen und mittleren Unternehmen sind die Säule der deutschen Wirtschaft. Die IMW wird nicht nachlassen, die Einrichtung eines bundesweiten Nothilfefonds zu fordern, der Solo-Selbständigen und KMU das wirtschaftliche Überleben ermöglicht. Umso mehr als Hilfsleistungen dieser Art nicht nur der Wirtschaft, sondern auch der Stabilität unserer Demokratie zugute kommen. Gerade in Krisenzeiten gilt es über den Tag hinaus zu denken, damit die schon jetzt kursierenden populistischen Parolen nicht verfangen.
Die IMW wird die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen und ihre Mitglieder an dieser Stelle regelmäßig informieren.
In diesem Sinne: Alles Gute, bleiben Sie gesund und behütet - die IMW steht an Ihrer Seite!
Die Tatsache, dass der Senat mit bis zu 20.000 Anträgen allein von Solo-Selbstständigen rechnet, verdeutlicht die Dringlichkeit des Programms. Aktuell wird von einem Volumen von 300 Millionen ausgegangen, das für das geplante Zuschussprogramm zur Verfügung gestellt werden soll.
Seit Beginn der Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona - Virus appelliert die IMW an die Politik, die existenzbedrohenden Folgen für die kleinen und mittleren Unternehmen in den Blick zu nehmen. Gefragt sind schnelle Unterstützungsleistungen, um den Verlust tausender Arbeitsplätze in Berlin und bundesweit, aber auch einen massenhaften Anstieg von Insolvenzen zu verhindern. Tagtäglich gehen in der IMW-Geschäftsstelle die Hilferufe verzweifelter UnternehmerInnen ein, die durch die zunehmende Stilllegung der Wirtschaft in eine katastrophale Situation geraten und nicht mehr wissen, wie sie die laufenden Kosten bewältigen sollen. Der wirtschaftliche Kollaps ist in der Mehrheit der Fälle gleichbedeutend mit dem privaten Ruin. Die wenigsten KMU und Kleinselbstständigen verfügen über nennenswerte Rücklagen, um Mieten, Steuern, Gehälter, Sozialabgaben sowie alle anderen anfallenden Gebühren und Abgaben zu begleichen. Die absehbaren Folgen sind flächendeckende Unternehmensschließungen, Massenarbeitslosigkeit und eine rapide wachsende Armutsquote.
Die Corona-Krise ist die größte Herausforderung für unser Land seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Der Berliner Senat reagiert mit seiner Ankündigung, ein Hilfsprogramm für KMU auflegen zu wollen, auf diese Tatsache. Der Bund und alle übrigen Bundesländer sind in der Pflicht, dem Berliner Vorbild zu folgen. Erleichterungen beim Kurzarbeitergeld, KfW-Hilfskredite, Steuernachlässe oder Stundungen von Sozialbeiträgen - all das sind begrüßenswerte Maßnahmen, sie reichen jedoch ebenso wenig aus wie die geplante Vereinfachung beim Zugang zu Hartz IV. Auch Bayern richtete ein Notfallfonds ein, über den Solo-Selbständige unbürokratisch 5.000 Euro zu erhalten, um fällige Rechnungen begleichen zu können (Soforthilfe Corona Bayern Link).
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Die kleinen und mittleren Unternehmen sind die Säule der deutschen Wirtschaft. Die IMW wird nicht nachlassen, die Einrichtung eines bundesweiten Nothilfefonds zu fordern, der Solo-Selbständigen und KMU das wirtschaftliche Überleben ermöglicht. Umso mehr als Hilfsleistungen dieser Art nicht nur der Wirtschaft, sondern auch der Stabilität unserer Demokratie zugute kommen. Gerade in Krisenzeiten gilt es über den Tag hinaus zu denken, damit die schon jetzt kursierenden populistischen Parolen nicht verfangen.
Die IMW wird die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen und ihre Mitglieder an dieser Stelle regelmäßig informieren.
In diesem Sinne: Alles Gute, bleiben Sie gesund und behütet - die IMW steht an Ihrer Seite!
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